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Bauen mit Holz
Bauen mit Holz
- Bauen mit Holz ist aktiver Klimaschutz.
- Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen ist Teil des Aktionsplans der Bundesregierung zur stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe vom 8. September 2009. Dieser befasst sich in einem Handlungsfeld mit dem Bauen und Wohnen.
- Der Bayerische Landtag hat mit Beschluss vom 14. Februar 2008 die Bayerische Staatsregierung aufgefordert, im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel bei Neubauten von staatseigenen Verwaltungsgebäuden Holzbau, möglichst nach Niedrigenergiestandard, einzusetzen, wenn die funktionalen, konstruktiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dies zulassen.
- Die Mitglieder der Bayerischen Klima-Allianz setzen sich für Klimaschutzmaßnahmen ein. Mitglieder sind u.a. der Bayerische Städtetag, der Bayerische Gemeindetag, der Bayerische Landkreistag, die Bayerische Architektenkammer, die Bayerische Ingenieurekammer Bau und der Bund Deutscher Architekten, Landesverband Bayern.
- Die Unterzeichner der "Weihenstephaner Erklärung zu Wald und Forstwirtschaft im Klimawandel" vom 18. Juli 2008 erklären, "dass in allen Bereichen der Gesellschaft auf die verstärkte Verwendung von Holz als Roh-, Bau- und Werkstoff und als regenerative Energiequelle hinzuwirken ist. Wir werden dabei mit gutem Beispiel vorangehen." Unterzeichnet wurde die Erklärung u.a. von dem damaligen Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Beckstein, dem Bayerischen Städtetag und dem Bayerischen Gemeindetag.
Bauen mit Holz in Oberfranken
- Oberfranken liegt mit einem Waldanteil von 40,1 % der Regierungsbezirksfläche weit über dem bayerischen Durchschnitt von 35 %.
- 56 % des Holzvorrates in Oberfranken besteht aus Fichten, die zu den Flachwurzlern zählen. Als Flachwurzler sind sie vom Klimawandel durch prognostizierte Frühjahrsstürme und die trockenen Sommer besonders bedroht. Großflächige Sturmschäden würden die Wertschöpfungskette und die CO2-Speicherung unterbrechen. Holz ist ein nachwachsender CO2-neutraler Rohstoff: Wenn er aus der Region kommt, ist die CO2-Bilanz besonders günstig.
- Im Regierungsbezirk Oberfranken gab es 2008 im Bereich Forst und Holz ca. 18.000 Beschäftigte, dies ist nach Beschäftigungszahlen Rang zwei in Oberfranken. Mit einer Beschäftigungsquote von 5,2 % im Sektor Forst und Holz liegt Oberfranken in Bayern ganz vorn und übertrifft den bayerischen Durchschnitt von 4 % erheblich.
Studentenwettbewerb an der Hochschule Coburg "Wohlfühlhaus für Jung und Alt in Holzbauweise"
Der Studentenwettbewerb für ein Wohlfühlhaus für Jung und Alt in Holzbauweise auf dem Landesgartenschaugelände 2012 in Bamberg ist als ein Beitrag zum Klimaschutz und Universal Design in der Wohlfühl- und Genussregion Oberfranken zu verstehen.
Bayern zählt zu den Top-Standorten für Forst- und Holzwirtschaft in Mitteleuropa - Oberfranken zu den Top-Standorten in Bayern.
Holz ist der bedeutendste nachwachsende heimische Rohstoff. Er ist wichtiger Energieträger sowie bewährter Bau- und Werkstoff mit vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten.
Besondere Relevanz für den Klimawandel hat Holz wegen seiner Eigenschaft als CO2-neutrales Heizmaterial und zur CO2-Reduzierung bei der Verwendung z.B. im Baubereich.
Im Rahmen der Cluster-Offensive der Bayerischen Staatsregierung soll in 19 für die bayerische Wirtschaft besonderes bedeutenden Branchen und Kompetenzfeldern noch mehr als bisher eine Netzwerkbildung zwischen Unternehmen, Hochschule, Forschungseinrichtungen, Dienstleistern und Kapitalgebern angestoßen werden. Die Regierung von Oberfranken stellt den regionalen Projektmanager für den Cluster Forst und Holz.
Im Vordergrund steht die Stärkung der klein- und mittelständigen Unternehmensstrukturen - insbesondere auch im Baubereich.
Das Projekt der Hochschule Coburg, Fakultät Design, hat hierzu einen beachtlichen Beitrag geleistet. Neben der ausgesprochenen CO2-Relevanz wurden mit dem Projekt auch die Erfordernisse, die durch den demographischen Wandel hervorgerufen werden - im Sinn des Universal Design - in beispielhafter Form bearbeitet.
Das Projekt verdient als ein besonders wichtiger Beitrag im Bereich Forst und Holz besondere Beachtung.
Broschüre "Ausgezeichnetes Bauen mit Holz in Oberfranken"
Mit Errichtung der regionalen Architektur Treffs in Oberfranken durch die Bayerische Architektenkammer entwickelten sich vielfältige Aktivitäten mit dem Ziel, die Baukultur zu fördern. Die Regionalinitiative Oberfranken des Clusters Forst und Holz wirbt für das Bauen mit Holz. Mit dieser Broschüre ist es gelungen, beide Intentionen in eindrucksvoller Weise zusammenzuführen.
Beispielhaft werden anhand von 60 Bauwerken aus Oberfranken die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Holz gezeigt. Die Auswahl der Projekte orientiert sich an erteilten Auszeichnungen. Die dargestellten historischen Beispiele zeigen, dass Holz als Baustoff bereits in der Vergangenheit kreativ zum Einsatz kam - sowohl konstruktiv als auch im dekorativen Innenausbau. An den weiteren Beispielen wird deutlich, dass die Verwendung von Holz weit über das Bauen hinaus geht.
Mit dieser Broschüre wird für den vielfältigen Einsatz des CO2-neutralen Bau- und Werkstoffes Holz geworben. Die präsentierten ausgezeichneten Beispiele inspirieren durch ihren Ideenreichtum.
Präsentation der Broschüre am 28.11.2011
von links: Wilhelm Wenning, Regierungspräsident von Oberfranken, Abteilungsdirektorin Marion Resch-Heckel, Regierung von Oberfranken, Lutz Heese, Präsident der Bayerischen Architektenkammer, Dr. Jürgen Bauer, Geschäftsführer der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern
(Foto: W. Traßl, Regierung von Oberfranken)
Presse
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Ihre Ansprechpartner
Regionalinitiative Cluster Forst und Holz
Dr. Peter Schenk
Tel.: 0921/604-1678 /-1668
Fax: 0921/604-4678
E-Mail:
Dr. Peter Schenk
Bereichsleiterin »Planung und Bau«
Marion Resch-Heckel
Tel.: 0921/604-1554
Fax: 0921/604-4554
E-Mail:
Marion Resch-Heckel