Regierung von Oberfranken

Krankenhausplanung

Dem Krankenhaus kommt in der medizinischen Versorgung unserer Bürger eine herausragende Bedeutung zu. Eine medizinisch leistungsfähige, sozial tragbare und wirtschaftliche stationäre Krankenversorgung setzt eine systematische und kontinuierliche Planung der Versorgungskapazitäten voraus.

Die Länder sind bundesgesetzlich durch § 6 Abs. 1 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG) verpflichtet Krankenhauspläne aufzustellen, um eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit leistungsfähigen, eigenverantwortlich wirtschaftenden Krankenhäusern zu gewährleisten und zu sozial tragbaren Pflegesätzen beizutragen. Wichtiges Indiz für die Bedarfsgerechtigkeit eines Krankenhauses, seiner Kapazität und seiner Fachabteilungen ist der Grad der Inanspruchnahme durch die Patienten. Ferner soll der Krankenhausplan die Voraussetzung dafür schaffen, dass die Krankenhäuser durch Zusammenarbeit und Aufgabenteilung untereinander die Versorgung in wirtschaftlichen Betriebseinheiten sicherstellen können.

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ist nach Art. 22 Abs. 1 Nr. 1 Bayerisches Krankenhausgesetz (BayKrG) Krankenhausplanungsbehörde. Es stellt unter Mitwirkung des Bayerischen Krankenhausplanungsausschusses den Krankenhausplan für den Freistaat Bayern auf, der die für die bedarfsgerechte Versorgung erforderlichen Krankenhäuser nach Standort, Bettenzahl, Fachrichtung und Versorgungsstufe darstellt. der Krankenhausplanungsausschuss ist ein vom Gesetzgeber vorgesehenes Expertengremium, das sich aus Mitgliedern der Krankenhausträgerseite, der Ärzteschaft und den Krankenkassen als Kostenträgern zusammensetzt.

Der Krankenhausplan wird jährlich fortgeschrieben.

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Ansprechpartner

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