Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 001/12
05.01.2012
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Einladung an die Medien und Terminankündigung;
Kunstplattform 'Regierung und Kunst' - Vernissage zur Ausstellung von Ulrich Köditz am 12. Januar 2012

Die Regierung von Oberfranken setzt mit der Ausstellung von Ulrich Köditz ihre Reihe "Regierung und Kunst" fort.

Die Vernissage zur Ausstellung mit dem Titel "Vom Menschsein III" des in Weitramsdorf/Coburg lebenden Künstler findet

am Donnerstag, 12. Januar 2012
um 18:00 Uhr
im Bibliothekssaal (K 241) der Regierung von Oberfranken,
Ludwigstraße 20, 95444 Bayreuth,

statt, zu der die Regierung von Oberfranken sehr herzlich einlädt.

Die Ausstellung ist vom 13. Januar bis 27. April 2012 montags bis freitags von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

Zur Ausstellung und zum Künstler Ulrich Köditz

Auf den meisten seiner Bilder tritt Ulrich Köditz in eigener Person auf. Und dies durchaus mit programmatischem Hintergrund: Dem Künstler geht es um seelische Prozesse, um die Innenbilder, die aus den unterschiedlichsten Lebenslagen entstehen. Es scheint, als ob er sich in seinen Bildern selbst nach dem Sinn des Lebens befragt. Sein "Markenzeichen" ist eine rot-weiß gestreifte Messlatte, mit der er in eigenartig anmutenden Landschaften unterwegs ist. Sie dient ihm als eine Art rationalem Prüfinstrument und gleichzeitig als Schutz. Eine merkwürdige Melancholie liegt auf seinen Bildern. Der betrachtende Maler schaut wie ein Träumender auf eine Welt, dem es unerklärlich ist, was er da sehen muss.

Die "Malerei Köditz" ist realistisch und unwirklich zugleich. Sie knüpft jedoch nicht an den Surrealismus an, da ihr deren Sensationen vollkommen fremd sind. Sie ist eher verwandt mit der italienischen "pintura metafisica", die immer auf etwas Verborgenes hinter der sichtbaren Wirklichkeit verweist.

Ulrich Köditz wurde 1943 in Kulmbach geboren. Er studierte Malerei und Freie Graphik an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. F. Griebel und Prof. G. Voglsamer. Danach besuchte er die Lehramtsklasse in München. Von 1979 bis 2005 war er Kunsterzieher in Coburg. Seine Schwerpunkte sind die Malerei und die Graphik.

Seit 1969 stellt er regelmäßig und verstärkt im oberfränkischen Raum aus. Er erhielt öffentliche Ankäufe u.a. der Städte Bayreuth, Kulmbach und Coburg, des Zweiten Deutschen Fernsehens Mainz und der Staatlichen Kunstsammlungen Schloss Johannisburg Aschaffenburg. 2008 erhielt er den Kunstpreis 'Blau-Orange' des Kunstvereins Coburg und 2009 den Förderpreis der Internationalen Kunstausstellung Hollfeld.

Ulrich Köditz ist bekannt durch mehrere Filmberichte über seine Bilder bei TV-Oberfranken und im Bayerischen Fernsehen, zuletzt im Februar 2010 im Bayerischen Fernsehen mit dem Titel: "Maler als Mahner: der Künstler Ulrich Köditz".