Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 029/12
03.05.2012
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Einladung an die Medien und Terminhinweis
Vernissage mit Werken von Karlheinz Beer am 10. Mai 2012

Die Regierung von Oberfranken setzt mit der Ausstellung von Karlheinz Beer ihre Reihe "Regierung und Kunst" im Jahr 2012 fort.

Die Vernissage zur Ausstellung mit dem Titel "Erinnerungen unserer unbewussten Existenz" des in Bamberg lebenden Künstlers findet am

Donnerstag, 10. Mai 2012
um 18:00 Uhr
im Bibliothekssaal (K 241) der Regierung von Oberfranken,
Ludwigstraße 20, 95444 Bayreuth,

statt, zu der die Regierung von Oberfranken herzlich einlädt.

Die Ausstellung ist vom 11. Mai 2012 bis 21. September 2012 montags bis freitags von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

Zum Künstler Karlheinz Beer und zur Ausstellung

Karlheinz Beer ist freischaffender bildender Künstler und lebt seit 1997 in Bamberg.

Vor allem in den Bereichen Malerei, Installation und Skulptur entwirft er immer wieder fantasievolle und oft farbintensive Opern- und Schauspielräume u.a. für die Theater in Passau, Landshut, Regensburg, Hof und das Pfalztheater in Kaiserslautern.

Der Künstler war 1988 vom Freistaat Bayern für das Villa-Massimo-Stipendium in Rom nominiert; für seinen Beitrag zur Ausstellung "Schöpfung, Mensch, Zukunft" im Bamberger Dom und Diözesanmuseum wurde er 1999 mit dem Preis der Stadt Bamberg ausgezeichnet.

Das Erhabene und die Parodie, das Ernste und die Tiefe ebenso wie das Heiter-Burleske sind Elemente, die sich im Gesamtschaffen des Künstlers Karlheinz Beer einander ergänzen.

In seinem künstlerischen Schaffen bewegt er sich seit vielen Jahren souverän im Metier des Theaters, wie in der bildenden Kunst. Ausgehend von einem gewissen Neu-Surrealismus der frühen Jahre kreiert er inzwischen gegenstandslose und abstrakte Werke. Diese sind immer wieder von einer Farbigkeit gekennzeichnet, die zuweilen sehr subtil und verhalten auftritt, oft aber auch sehr feurig und den ganzen Bogen der Farbpalette ausschöpfend.

Der Künstler sagt selbst über seine Bilder: "Sie machen sichtbar, wie aus dem Nichts etwas Neues entsteht. Etwas, was weder vorher gedacht noch gesehen ward. Es genügt diesen Bildern Farbe zu sein; vom bewussten oder unbewussten Willen in einer Ordnung und Beziehung gebracht. Vergleichbar der Musik, die nicht Nachahmung der Natur, nicht ihr Abbild ist. Aufs Visuelle übertragen heißt das: Farben werden zu Akkorden geschichtet, sie sollen wirken, bewegen, ergreifen."

Die malerischen Arbeiten von Beer waren in bisher mehr als 90 Ausstellungen in Galerien, Kunstvereinen und Museen im In- und Ausland zu sehen. Vom Polnischen Nationalmuseum Breslau, dem Centre Culturel de la Visitation in Périgueux -Frankreich- bis zum Virginia Center for the Creative Arts (VCCA) in den USA. Seine Werke sind auch Teil öffentlicher und privater Sammlungen, etwa der Bayerischen Staatsgemäldesammlung in München.