Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 003/13
10.01.2013
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Regierung von Oberfranken bewilligt zwölf Millionen Euro für den Neubau einer Schulanlage für das Private Förderzentrum in Coburg

Die Weichen für den Neubau der Schulanlage des privaten Förderzentrums, Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung, in Coburg sind gestellt: Die Regierung von Oberfranken hat jetzt nach Zustimmung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus der Schulförderzentrum gGmbH Coburg als Schulträger Kostenersatz von zwölf Millionen Euro für den Neubau einer Schulanlage mit Schulgebäude, Sporthalle, Therapiebecken und Freisportanlagen mit Betriebsräumen am Max-Böhme-Ring auf der Bertelsdorfer Höhe in Coburg zugesichert. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und werden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.

Regierungspräsident Wilhelm Wenning: "Der Zuschuss für den Neubau zeigt, welch hohen Stellenwert die Förderschulen auch im Zeitalter der Inklusion nach wie vor haben und dass die Regel- und die Förderschule gleichwertig sind."

Das Förderzentrum in Coburg mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung ist die einzige Einrichtung dieser Art in Oberfranken. Die bisherige Schulanlage in der Leopoldstraße in Coburg ist nach über 40 Jahren in die Jahre gekommen und war nicht mehr mit vertretbarem Aufwand zu sanieren, um sie auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen. Durch den Neubau wird eine den spezifischen Bedürfnissen der Schüler an den Förderschulen angepasste Ausstattung angeboten wie etwa ein Therapiebecken, die so nicht an den Regelschulen vorgehalten werden kann.

Im Zusammenhang mit der Schulanlage des Förderzentrums wird auch die Heilpädagogische Tagesstätte neu gebaut, die vom Freistaat Bayern mit Haushaltsmitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, vom Bezirk Oberfanken und von der Oberfrankenstiftung mit jeweils 1,8 Millionen Euro gefördert wird.