Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 022/13
18.03.2013
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'Wasser und Zusammenarbeit' am Beispiel der EU-Wasserrahmenrichtlinie; Pressegespräch am 21.03.2013 zum diesjährigen Weltwassertag; Einladung an die Medien

Der diesjährige Weltwassertag am 22. März 2013 steht unter dem Motto "Wasser und Zusammenarbeit". Die Verbesserung der Qualität unserer heimischen Gewässer ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Viele müssen an einem Strang ziehen, damit unsere Gewässer wieder natürlicher werden und den zahlreichen, vom Aussterben bedrohten, wassergebundenen Tierarten wieder einen attraktiven Lebensraum anbieten.

Zum diesjährigen Weltwassertag findet

am Donnerstag, 21.03.2013 um 11:00 Uhr
bei der Regierung von Oberfranken,
Ludwigstraße 20, 95444 Bayreuth, in Raum K 244,

ein Pressegespräch statt.

Die Bayerische Wasserwirtschaftsverwaltung bemüht sich seit Jahren, durch einen ökologischen Gewässerausbau Gewässerabschnitte zu renaturieren. Zu einem guten Gelingen bedarf es jedoch zusätzlich einer gewässerschonenden Landbewirtschaftung und dem Engagement der Kommunen. Betreiber von Wasserkraftanlagen können mit überschaubarem baulichen Aufwand die Passierbarkeit ihrer Staustufen für Wanderfischarten wieder herstellen. Wenn Uferstreifen an den Gewässern aus der Bewirtschaftung herausgenommen werden, kann sich die Natur dort wieder frei entfalten. Dazu bedarf es jedoch der Akzeptanz der Grundeigentümer und Landbewirtschafter.

Das Ziel der Wasserrahmenrichtlinie der EU, die europäischen Gewässer in einem guten Zustand zu wissen, lässt sich nur gemeinsam erreichen. Natürliche Verhältnisse an unseren Bächen, Flüssen und Seen ist in unser aller Interesse.

Die Kolleginnen und Kollegen der Medien sind herzlich zum Pressegespräch eingeladen.

Zum Ablauf:

Nach Begrüßung durch Regierungsvizepräsidentin Petra Platzgummer-Martin wird Erich Haussel, Sachgebietsleiter Wasserwirtschaft bei der Regierung von Oberfranken, in die EU-Wasserrahmenrichtlinie einführen. Da Fließgewässer kein Verwaltungsgrenzen kennen, wird Walter Fischer vom WWA Hof ein gelungenes Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit vorstellen. Die Beiträge der Landwirtschaftsverwaltung zur Verbesserung der Gewässergüte erläutert Hans Matussek vom AELF in Coburg. Einen "Gewässerzustandsbericht" bei der Zusammenarbeit liefert Dr. Michael Lorenz, Regierung von Oberfranken. Für Fragen der Medienvertreter besteht breiter Raum.