Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 034/13
15.04.2013
PDF-Version (37 KB)

Neubürger in der Tier- und Pflanzenwelt können Artenvielfalt bedrohen;
Neue Faltblattserie der Regierung von Oberfranken informiert

Manche der "Neuankömmlinge" in der Tier- und Pflanzenwelt verursachen immense Schäden und müssen mit Millionenkosten bekämpft werden. Bekannte Beispiele sind Kartoffelkäfer, Bisam oder der gesundheitsschädliche Riesen-Bärenklau. Allein der auch unter dem Namen "Herkulesstaude" bekannte Riesen-Bärenklau verursacht in Deutschland jährlich Kosten im Gesundheitswesen und für die Bekämpfung in Höhe von zwölf Millionen Euro. Ferner verdrängen gebietsfremde Arten durch ihre Konkurrenzkraft heimische Tier- und Pflanzenarten und führen zur Veränderung von Lebensräumen. Weltweit gelten sie als eine der häufigsten Ursachen für den Rückgang an biologischer Vielfalt.

Die Regierung von Oberfranken bietet deshalb fünf Informationsblätter zum Thema "Neubürger der Tier- und Pflanzenwelt in Oberfranken" an. Darin werden die Gefahren beschrieben, die von diesen gebietsfremden Arten ausgehen können. Zudem sind Hinweise enthalten, wie die Bürger einer weiteren Verbreitung vorbeugen können. Mit der Faltblattserie soll der oftmals versehentlichen oder unwissentlichen Ausbreitung problematischer Arten durch uns Menschen entgegen gewirkt werden.

Die Faltblätter richten sich an verschiedene Interessensgruppen, die beruflich oder in ihrer Freizeit mit nichtheimischen Arten zu tun haben. Speziell angesprochen werden beispielsweise Imker, Teichbesitzer, Hobbygärtner oder Aquarienfreunde. Die Faltblätter liegen bei der Regierung von Oberfranken für Sie bereit und werden unter www.regierung.oberfranken.bayern.de/natur zum Download angeboten. Erstellt wurden die Faltblätter im Rahmen der Bayerischen Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt.

Ansprechpartner bei der Regierung:
Gerhard Bergner, Tel: 0921/604-1476, E-Mail: gerhard.bergner@reg-ofr.bayern.de