Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 036/13
17.04.2013
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Regierung von Oberfranken genehmigt Verlegung der Staatsstraße 2205 nördlich Coburg

Die Regierung von Oberfranken hat jetzt den Planfeststellungsbeschluss für die Verlegung der Staatsstraße 2205 nördlich Coburg erlassen.

Die Staatsstraße 2205 zwischen Coburg und der Landesgrenze zwischen Bayern und Thüringen ist im nordwestlichen Oberfranken eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen dem Coburger Raum und dem Wirtschaftsraum Hildburghausen. Durch die deutsche Wiedervereinigung hat die Staatsstraße 2205 überregionale Bedeutung erlangt. Das zeigt sich auch an den Verkehrszahlen seit der Grenzöffnung. Für das Jahr 2020 wird ein täglicher Verkehr von rund 12.600 Fahrzeugen zwischen Coburg und Bad Rodach prognostiziert, eine Verkehrsmenge, die den durchschnittlichen täglichen Verkehr auf bayerischen Staatsstraßen von 3.851 Fahrzeugen um ein Vielfaches übersteigt.

Die Staatsstraße 2205 ist bis auf die anstehende Verlegung nördlich Coburg, die in zwei Bauabschnitten realisiert wird, den Anforderungen an ein leistungsfähiges Straßennetz entsprechend ausgebaut. Der erste Bauabschnitt zwischen der Bundesstraße 4 und dem Kaeserkreisel wurde bereits Ende 2000 für den Verkehr freigegeben.

Im zweiten Bauabschnitt hat die Stadt Coburg den Teil der Staatsstraße 2205 innerhalb des Stadtgebiets im Jahr 2012 ausgebaut.

Soweit der ergangene Planfeststellungsbeschluss nicht beklagt wird und bei entsprechender Bereitstellung der Finanzmittel beabsichtigt das staatliche Bauamt Bamberg mit den ersten Baumaßnahmen noch im Jahr 2013 zu beginnen. Für die Realisierung des fast 15 Millionen Euro teuren Straßenbauprojektes wird ein Zeitraum von vier Jahren benötigt.

Planfeststellungsbeschluss unter:
www.reg-ofr.de/oeffentliche_verfahren