Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 037/13
16.04.2013
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Benker-Areal in Marktredwitz;
Abbruch leitet nächsten Schritt der städtebaulichen Weiterentwicklung ein

Regierungspräsident Wilhelm Wenning: "Mit dem heutigen Beginn des Abbruchs der sogenannten 'Neutralisation' kommt die Stadt Marktredwitz ihrem Plan, die innerstädtische Industriebrache des Benker-Areals städtebaulich umzugestalten, wieder einen großen Schritt näher. Was bereits vor Jahren mit der 'Grenzüberschreitenden Landesgartenschau' begann, wird nun fortgesetzt. Der Freistaat Bayern übernimmt mit 320.000 Euro 80 Prozent der Kosten für den Rückbau in Höhe von 400.000 Euro."

Der Abbruch des Benker-Areals zählt zu den ausgewählten Projekten des "Sonderkontingents im Bayerischen Städtebauförderungsprogramm zur Revitalisierung von Industrie- und Gewerbebrachen". Oberfranken hat mit rund acht Millionen Euro mehr als die Hälfte der für Bayern vom Landtag zur Verfügung gestellten Mittel erhalten. Die ausschließlich aus Landesmitteln unterstützten Maßnahmen zielen insbesondere darauf ab, innerörtliche, mit großen Industriebrachen belastete Flächen wieder nutzbar zu machen.

Als Ziel der langjährigen Revitalisierung des Benker-Areals plant die Stadt, das gesamte Areal später als Bildungseinrichtung und Hochschulstandort zu nutzen.

Regierungspräsident Wenning: "Ich gehe davon aus, dass angesichts des enorm hohen Sanierungsbedarfs unserer Altindustriestandorte der Bayerische Landtag auch heuer wieder ausreichend Landesmittel bereitstellt für dieses Sonderprogramm zur Revitalisierung von Gewerbe- und Industriebrachen. Die Bedarfsmeldungen liegen im zweistelligen Millionenbereich. Unsere Programmvorschläge liegen dem Ministerium bereits vor. Schwerpunkt sind die Landkreise Coburg, Hof, Wunsiedel und Kulmbach."