Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 041/13
14.05.2013
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Regierung von Oberfranken unterstützte im Jahr 2012 Jugendsozialarbeit an 67 Schulen mit rund 808.000 Euro

Die Regierung von Oberfranken unterstützte im Jahr 2012 an 67 Schulen den Einsatz von Jugendsozialarbeit mit insgesamt 808.184 Euro. Träger der Projekte sind fünf Kommunen und 27 freie Träger der Jugendhilfe. Die staatliche Förderung, die eine mindestens gleich hohe Beteiligung der Kommunen voraussetzt, erfolgt auf der Grundlage des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushaltes im Rahmen des entsprechenden Förderprogramms des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Der Zuschuss des Staates beträgt bis zu 16.360 Euro für eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft.

Zielgruppe der Jugendsozialarbeit an Schulen sind junge Menschen, die auf den drei relevanten Ebenen Familie - Schule - Umfeld nicht die Unterstützung haben, die sie benötigen würden, um ihre individuellen Möglichkeiten optimal auszuschöpfen. Die Schule ist der geeignete Ort, an dem die Jugendhilfe mit ihrem Leistungsangebot und in enger Kooperation mit Lehrkräften frühzeitig und nachhaltig auf junge Menschen einwirken und auch Eltern rechtzeitig erreichen kann. Durch den Einsatz der sozialpädagogischen Fachkräfte direkt an Mittelschulen, Förderschulen und Berufsschulen sowie seit September 2010 an Grundschulen mit einem Migrantenanteil von mindestens 20 Prozent wird so ein wirksames Hilfsangebot geschaffen. Insgesamt sind in Oberfranken sozialpädagogische Fachkräfte im Rahmen der Jugendsozialarbeit an Schulen auf 49,65 Planstellen tätig.

Der kollegiale Austausch unter den Projekten wird durch drei Coaching-Teams geleitet und vom Bayer. Landesjugendamt fachlich unterstützt.