Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 067/13
10.07.2013
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Regierungspräsident Wilhelm Wenning plädiert für Erhalt der Grundschule Fichtelberg-Mehlmeisel

Gestern trafen sich im Fichtelberger Rathaus Regierungspräsident Wilhelm Wenning mit den Bürgermeistern der Gemeinden Fichtelberg und Mehlmeisel sowie Vertretern des Schulamtes und des Landratsamtes Bayreuth, um über die Zukunft der Grundschule Fichtelberg-Mehlmeisel zu beraten.

Regierungspräsident Wenning stellte die Vorteile einer gemeinsamen funktionierenden Grundschule für beide Gemeinden heraus und ermahnte die anwesenden Bürgermeister "eine solch gemeindepolitisch grundlegend wichtige Institution nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen". Er wies darauf hin, dass nach dem derzeitigen Kenntnisstand eine gemeinsame Schule für die nächsten Jahre gesicherte Jahrgangsklassen 1 bis 4 vorweisen könne.

Eine Teilung der Schule würde hingegen sehr wahrscheinlich ein schnelles Ende der Schulstandorte Fichtelberg und Mehlmeisel bedeuten, zudem sind lange Fristen für eine solche Teilung vorgesehen.

Der Regierungspräsident mahnte aber auch Transparenz in Hinblick auf die Radon-Messungen im Schulhaus Fichtelberg an, vertraut aber den Aussagen des Gesundheitsamtes des Landkreises Bayreuth :"Wir haben keinerlei Anlass, die Aussagen des Leiters des Gesundheitsamtes Bayreuth in Hinblick auf Gesundheitsgefahren für Schüler und Lehrkräfte im Schulhaus Fichtelberg in Zweifel zu ziehen."

Die betroffenen Bürgermeister bittet der Regierungspräsident um Mithilfe, um die Wogen innerhalb der Schulfamilie der Schule Fichtelberg-Mehlmeisel und der jeweiligen Gemeinde wieder zu glätten. Ziel muss sein, sowohl in Fichtelberg als auch in Mehlmeisel langfristig die Unterrichtsversorgung zu sichern.

"Auch wir haben ein Interesse, die Schulen vor Ort zu erhalten, um gerade unseren Kleinen kurze Wege zur Grundschule zu ermöglichen", so Wenning zum Abschluss der Sitzung.