Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 073/13
30.07.2013
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Städtebauförderung;
Regierung von Oberfranken bewilligt weitere 560.000 Euro für Schloss Schauenstein - Regierungspräsident übergibt Förderbescheid

Gute Nachricht für die Stadt Schauenstein: Die Stadt erhält weitere 560.000 Euro für die Sanierung ihres Schlosses aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - Ziel "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung", Prioritätsachse "Nachhaltige Stadtentwicklung".

Regierungspräsident Wilhelm Wenning hat heute den Förderbescheid an den Ersten Bürgermeister der Stadt Schauenstein, Peter Geiser, übergeben. Damit wurden für diese Maßnahme insgesamt 1.120.000 Euro von der Städtebauförderung bereitgestellt, wovon der Anteil an EU-Mitteln 700.000 Euro und der des Landes Bayern 420.000 Euro beträgt. Das entspricht einem Fördersatz von 80 % der zuschussfähigen Kosten.

Für die Sanierung des Schlosses veranschlagt sind 2.795.000 Euro. Als Eigenanteil aufbringen muss die Stadt davon 340.000 Euro. Der denkmalpflegerische Mehraufwand für die Sanierung liegt bei 1.400.000 Euro und wird von der Oberfrankenstiftung, der Bayerischen Landesstiftung und dem Entschädigungsfonds finanziert.

"Die Sanierung des weithin sichtbaren, ortsbildprägenden Denkmals ist ein wichtiger Schritt für die Bevölkerung von Schauenstein, stellt es doch einen kulturellen und gesellschaftlichen Mittelpunkt dar. Gaststätte und Museum im Schloss sollen auch in Zukunft das gesellschaftliche Leben der Stadt bereichern", betonte Regierungspräsident Wilhelm Wenning bei der Übergabe des Förderbescheides.

Um für das Gebäude, das erstmals im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde, weiterhin eine öffentliche Nutzung zu ermöglichen, sind umfangreiche Arbeiten erforderlich, insbesondere statische Sicherungsmaßnahmen, die Sanierung der Dacheindeckung und der Dachstuhlkonstruktion. Ein entscheidender Kostenfaktor der Gesamtkalkulation sind die baulichen Maßnahmen für den Brandschutz sowie für Flucht- und Rettungswege, die den heutigen gesetzlichen Forderungen anzupassen sind.

Begonnen wurde mit Sicherungsmaßnahmen bereits im Herbst 2012. Mit einem Abschluss der Arbeiten ist Ende 2014 zu rechnen.