Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 081/13
16.08.2013

Städtebauförderung - 31 Millionen Euro fließen 2013 nach Oberfranken

"Gut 31 Millionen Euro Zuschüsse von Bund, Land und EU für die Städtebauförderung fließen in diesem Jahr in den Regierungsbezirk, das ist ein exzellenter Wert für Oberfranken", freut sich Regierungspräsident Wilhelm Wenning. "Ein Zeichen dafür, dass für Oberfranken der Förderbedarf erneut erkannt wurde. 81 Kommunen werden davon profitieren", so Wenning.

Die Städtebauförderung als gemeinschaftliches Förderprogramm von Bund, Freistaat und der Europäischen Union hat die Aufgabe, eine zukunftsfähige Entwicklung in strukturschwachen städtischen und ländlichen Räumen zu fördern. "Fünf Bund-Länder-Programme, ein Programm der Europäischen Union und das landeseigene 'Bayerische Städtebauförderprogramm' bieten den Städten und Gemeinden passgenaue Lösungen für ihre vielfältigen Herausforderungen", so Wenning weiter. Die verschiedenen Teilprogramme der StBauF widmen sich jeweils verstärkt der sozialen Stadterneuerung, dem Stadtumbau, der Aktivierung der Stadt- und Ortszentren, dem städtebaulichen Denkmalschutz und der interkommunalen Zusammenarbeit im ländlichen Raum.

Wesentliche Förderschwerpunkte in Oberfranken sind 2013 erneut, die städtische Infrastruktur an den energetischen, wirtschaftlichen und demografischen Wandel anzupassen, Gebäude mit baukultureller Bedeutung zu erhalten sowie Innenstädte und besonders entwicklungsbedürftige Stadt- oder Ortsteile zu revitalisieren. "Die Multiplikatoreffekte, die durch die Städtebauförderung entstehen, sind beachtlich. Das sieben- bis achtfache an Geldvolumen wird durch die damit verbundenen Investitionen erzielt. Und zudem fließt durch die eventuelle Neuansiedlung von Industrie und Gewerbe ein Teil als Gewerbesteuer wieder an Stadt und Staat zurück", fasst Regierungspräsident Wenning abschließend zusammen.

Eine Übersicht aller Städtebauförderprogramme steht unter www.stmi.bayern.de/bauen/staedtebaufoerderungprogramme/ zur Verfügung.

Anlagen