Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 108/13
30.10.2013
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Planfeststellungsverfahren für die Umstellung des 220-kV-Stromkreises der Freileitung vom Umspannwerk Redwitz a.d. Rodach bis zur Regierungsbezirksgrenze Ober-/Unterfranken auf 380 kV;
Regierung von Oberfranken leitet Anhörungsverfahren ein

Die Übertragungsnetzbetreiberin TenneT TSO GmbH hat das Planfeststellungsverfahren für die Umstellung des 220-kV-Stromkreises der Freileitung vom Umspannwerk Redwitz a.d.Rodach bis zur Regierungsbezirksgrenze Ober-/Unterfranken bei Staffelbach, Gemeinde Oberhaid, auf 380 kV beantragt. Die Regierung von Oberfranken in Bayreuth ist zuständig für die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens.

Bei der plangegenständlichen Freileitung handelt es sich um eine bereits seit über 20 Jahren bestehende Leitung zwischen den Umspannwerken Redwitz a.d.Rodach in Oberfranken und Bergrheinfeld in Unterfranken. Die Stromleitung wird bisher je nach Leitungsabschnitt mit einem 380 kV- und einem 220 kV-Stromkreis bzw. mit drei 380 kV- und einem 220 kV-Stromkreis betrieben. Der 220 kV-Stromkreis soll nun ebenfalls auf 380 kV umgestellt werden.

Der betroffene oberfränkische Leitungsabschnitt ist 51,1 Kilometer lang und führt durch die Gebiete der Städte Hallstadt, Scheßlitz, Weismain und Lichtenfels, der Gemeinden Oberhaid, Viereth-Trun-stadt, Gundelsheim, Memmelsdorf, Stadelhofen, Wattendorf, Hochstadt a.Main und Redwitz a.d.Rodach sowie des Marktes Marktzeuln.

Die Leitungen sind technisch bereits für den Betrieb mit zwei bzw. vier 380-kV-Leitungssystemen ausgelegt. Bauliche Veränderungen sind daher -abgesehen von kleineren Baumaßnahmen im Bereich der Leitungseinführungen in die Umspannwerke Würgau und Redwitz a.d.Rodach- nicht vorgesehen.

Die Regierung prüft im Rahmen des eröffneten Anhörungsverfahrens alle relevanten privaten und öffentlichen Belange. Dazu werden auch die Stellungnahmen der einschlägigen Fachbehörden und der sonstigen Träger öffentlicher Belange eingeholt und die betroffenen Gemeinden beteiligt. Alle interessierten Bürger können einen Monat lang Einsicht in den Plan bei den betroffenen Gemeinden nehmen.

Die Planunterlagen liegen dazu im Zeitraum vom 06.11.2013 bis einschließlich 05.12.2013 bei den Gemeinden aus. Betroffene haben dann bis 17.12.2013 Gelegenheit, Einwendungen gegen den Plan zu erheben. Später sind Einwendungen ausgeschlossen. Näheres zur Auslegung sowie zur Möglichkeit, Einwendungen zu erheben, geben die Gemeinden ortsüblich bekannt.

Zusätzlich können die Planunterlagen ab dem 06.11.2013 auf der Internetseite der Regierung von Oberfranken unter dem Link www.reg-ofr.de/eru eingesehen werden.