Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 152/13
19.12.2013
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Gute Nachricht für den Landkreis Bayreuth:
Regierung von Oberfranken unterstützt den Landkreis mit 765.000 Euro beim Ausbau der Kreisstraße bei Elbersberg

Die Regierung von Oberfranken hat dem Landkreis Bayreuth 765.000 Euro für den Ausbau der Kreisstraße BT 41 bei Elbersberg bewilligt. Die Gelder stammen aus Mitteln des Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (BayGVFG).

"Die bewilligten Fördermittel ermöglichen erst, dass dringend notwendige Ausbaumaßnahmen umgesetzt werden können. Davon profitiert auch die heimische Wirtschaft: Für das Projekt fließen fast 1,8 Millionen Euro in die Region", so Oberfrankens Regierungspräsident Wilhelm Wenning. Die Gesamtkosten für den Ausbau werden auf rund 1.755.000 Euro geschätzt, wovon 1.275.000 Euro zuwendungsfähig sind. Der nun bewilligte Festbetrag in Höhe von 765.000 Euro bedeutet einen Fördersatz von 60 Prozent und berücksichtigt die Bedeutung des Vorhabens sowie die finanzielle Leistungsfähigkeit des Landkreises Bayreuth. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und werden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.

Die Kreisstraße BT 41 verbindet die Bundesstraße 470 über Elbersdorf, Willenreuth und Willenberg mit der Bundesstraße 2 bei Pegnitz. Sie stellt insbesondere für die Berufspendler eine wichtige Straßenverbindung zur Bundesautobahn A 9 dar. Die Kreisstraße ist mit einer Fahrbahnbreite von knapp 5 Metern und einem ungenügendem Fahrbahnaufbau den Anforderungen des Verkehrs nicht mehr gewachsen, in der Folge zeigten sich Risse, Verdrückungen und Ausbrüche.

Der Landkreis baut zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse die BT 41 von der B 470 bis Elbersberg auf eine Länge von rd. 1,2 Kilo-metern mit einer Fahrbahnbreite von 5,50 Metern aus. Im Rahmen des Ausbaus werden insbesondere die Defizite in der Linienführung beseitigt und zur Trennung der Verkehrsarten auf einer Länge von rd. 1,0 Kilometern ein straßenbegleitender Radweg angelegt. Die Baumaßnahme verbessert die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer deutlich und leistet einen wertvollen Beitrag zum Ausbau des Radwegenetzes in der Fränkischen Schweiz.