Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 076/14
12.09.2014
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Kunstplattform 'Regierung und Kunst'
- Vernissage zur Ausstellung Hermine Gold am 18. September 2014 - Titel: 'Hortus Immortalis'
Einladung an die Medien und Terminhinweis

Die Regierung von Oberfranken setzt ihre Reihe "Regierung und Kunst" im Jahr 2014 fort.

Die Vernissage zur Ausstellung "Hortus Immortalis" mit Kunstwerken von Hermine Gold findet

am 18. September 2014
um 18:00 Uhr
im Bibliothekssaal (K 241) der Regierung von Oberfranken,
Ludwigstraße 20, 95444 Bayreuth

statt.

Hierzu lädt die Regierung von Oberfranken sehr herzlich ein.

Hermine Gold hat ihrer Ausstellung den Titel "Hortus Immortalis" verliehen.

Ihr "Hortus" ist dabei ein umfriedeter Garten, ein geschützter Ort, ein Hort für den unsterblichen (immortalis) Schatz der Erinnerungen, ein Aufbewahrungsort, ein Bewahrungsort für die Ewigkeit.

Den Gefäßen (Sinnbilder für Fülle, Ernte, Aufbewahrung) und kleinen Skulpturen, die ihren Garten bevölkern, sieht man aber ihre Gefährdung und Zerbrechlichkeit an. Sie bestehen auch tatsächlich aus vergänglichem Material, das seine Nutzkraft in einem "anderen Leben" hatte: textile Reste, Altkleidung, löchrige Socken usw.

Mittels Wachs und Gips sind sie form- und haltbar gemacht, so dass sie genügend Stabilität für ihr "zweites Leben" besitzen.

Auch die Bilder haben einen textilen Untergrund, der die Oberfläche zum Relief, das Bild zum Bildobjekt werden lässt. Auch hier decken sich Herstellungsprozess und Aussage weitgehend: Was verbirgt sich unter den Schichten? Was wird zugedeckt? Was will ans Licht? Greifbare Erinnerungsstücke sind eingeschlossen, geschützt und gleichzeitig zur Schau gestellt.

Die Ausstellung ist vom 19.09.2014 bis 19.12.2014 montags bis freitags von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

Hermine Gold wurde in Oberrodach/Kronach 1945 geboren. Mittlerweile lebt und arbeitet sie in Pinzberg/Forchheim. Nach einem Studium an der Pädagogischen Hochschule Würzburg (1964-67) begann 1990 ihre künstlerische Tätigkeit als Autodidaktin mit den Arbeitsschwerpunkten Enkaustik-Malerei (Wachs) und Objektkunst (Textil, Filz, Wachs, Gips).

Sie ist Mitglied im BBK (Berufsverband bildender Künstler) Oberfranken und im Kunstverein Erlangen. Ihre Werke waren auf über 30 Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen im In- und Ausland zu sehen. 2001 erhielt Hermine Gold beim Kunstwettbewerb "Bach, Ansbach, AnsBACHwoche" des Kunstvereins Ansbach den 2. Preis. 1996 wurde sie bei dem Kunstwettbewerb "Le Chassy d'or", Chateau-Chinon/Frankreich, und 2014 beim "Kunstpreis Bund Fränkischer Künstler", Kulmbach, mit Anerkennungen ausgezeichnet.

Anlage