Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 162/16
15.12.2016
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Förderoffensive Nordostbayern: Städte und Gemeinden können jetzt Förderanträge stellen

Eine kräftige Finanzspritze erhalten Städte und Gemeinden im Rahmen der Städtebauförderung und der Dorferneuerung in Oberfranken in den Landkreisen Hof, Kronach, Kulmbach, Wunsiedel im Fichtelgebirge sowie in der kreisfreien Stadt Hof.

Der Bayerische Ministerrat hat am 19. September und 25. Oktober 2016 beschlossen, in den Jahren 2017 bis 2020 die Förderung von Maßnahmen zur Beseitigung von innerörtlichen Leerständen zur Aufwertung der Stadt- und Ortskerne in Nordostbayern – dazu gehört auch der Landkreis Tirschenreuth – auf einen Fördersatz von einheitlich 90 Prozent anzuheben.

"Bei der Förderoffensive geht es darum, Kommunen in die Lage zu versetzen, beim Thema "Leerstandsbekämpfung" einen großen Schritt voranzukommen" erläuterte Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz bei einer gemeinsamen Informationsveranstaltung der Regierung von Oberfranken und des Amts für Ländliche Entwicklung (ALE) für die betroffenen Kommunen und Landkreise. Ziel sei die Aufwertung von Stadt- und Ortskernen im Interesse der Bevölkerung und der Wirtschaft, so Piwernetz.

Welche Rolle spielen dabei die Regierung von Oberfranken und das ALE? Die Behörden werden die Umsetzung des Programms ständig begleiten und vorantreiben. Ziel ist, die Fördermittel möglichst effizient einzusetzen. "Dabei streben wir eine von Konsens getragene Abwicklung nach dem Vorbild KIP an", so die Regierungspräsidentin und der Leiter des ALE, Anton Hepple übereinstimmend. "Wir wollen helfen, Leerstände durch Modernisierung und Instandsetzung für eine sinnvolle Nachnutzung zu beseitigen". Möglich sei aber auch ein Abbruch von Gebäuden in Verbindung mit einer Neuordnung.

Die Förderoffensive Nordostbayern wird zielgerichtet nur in den am meisten von Bevölkerungsverlusten und der damit verbundenen Leerstandsproblematik betroffenen Gebieten in Bayern eingesetzt. Die Umsetzung erfolgt durch die Regierung von Oberfranken (Städtebauförderung) und durch das Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken (Dorferneuerung).

Ab sofort können Städte und Gemeinden ihre Förderanträge stellen. Die Gemeinden sind gebeten, bis Ende Februar 2017 für das erste Programmjahr ihre Bedarfsmitteilung vorzulegen. Wegen der Details stehen nachfolgende Ansprechpartner zur Verfügung:

Ansprechpartner bei der Regierung von Oberfranken (Städtebauförderung) sind:

Für Terminvereinbarungen:
Stefanie.himsel@reg-ofr.bayern.de

Für baufachliche Fragen der Städtebauförderung:
Ingrid.schreiner@reg-ofr.bayern.de

Für verwaltungsrechtliche Fragen:
Roland.lins@reg-ofr.bayern.de

Ansprechpartner am Amt für Ländliche Entwicklung (Dorferneuerung) sind:

Für allgemeine Fragen:
Friedrich.Bihler@ale-ofr.bayern.de

Für den Landkreis Kronach:
Wolfgang.Kiessling@ale-ofr.bayern.de

Für die Landkreise Kulmbach, Hof und Wunsiedel:
Lothar.Winkler@ale-ofr.bayern.de

Foto: Das Interesse an dem Förderprogramm für Nordostbayern war riesig.
Das Interesse an dem Förderprogramm für Nordostbayern war riesig.
Foto: Regierung von Oberfranken © | Format 3000x2000