Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 081/17
08.08.2017
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Förderoffensive Nordostbayern:
Die ersten 10 Bewilligungsbescheide sind ausgelaufen. Über 2,2 Millionen Euro fließen in 10 oberfränkische Städte und Gemeinden

Nach dem ersten Bewilligungsbescheid der Förderoffensive Nordostbayern an das gemeinsame Kommunalunternehmen Winterling Immobilien (gKU) erhielten neun weitere oberfränkische Städte und Gemeinden eine Förderung aus diesem Programm: Über 2,2 Millionen Euro Finanzhilfen gehen an Kasendorf, Kulmbach, Thurnau, Pressig, Steinwiesen, Berg, Naila, Arzberg und Marktleuthen.

Die Fördermittel stammen aus dem bayerischen Sonderprogramm Förderoffensive Nordostbayern, das 2016 vom Bayerischen Ministerrat für einen Zeitraum von vier Jahren, von 2017 bis 2020, beschlossen wurde. Ziel der Förderoffensive ist es, Maßnahmen zur Beseitigung von innerörtlichen Leerständen und zur Aufwertung der Stadt- und Ortskerne in den Landkreisen Hof, Kronach, Kulmbach und Wunsiedel sowie in der kreisfreien Stadt Hof und im Landkreis Tirschenreuth zu unterstützen. Dafür wird der Fördersatz auf einheitlich 90 Prozent angehoben. Gerade finanzschwächere Kommunen haben dadurch die Möglichkeit, oft langjährige und das Ortsbild störende Leerstände zu beseitigen. Dies geschieht durch Modernisierung und Umnutzung zu öffentlichen Einrichtungen, durch sensiblen Rückbau für eine anschließende Neubebauung oder Freiflächengestaltung.

Seit dem Start der Förderoffensive haben die Landkreise Hof, Kronach, Kulmbach und Wunsiedel sowie die Stadt Hof bei der Regierung von Oberfranken 51 Anträge für das Jahr 2017 eingereicht. Die aktuell vorliegenden Zuwendungsanträge betreffen vorwiegend den Erwerb von leerstehenden Gebäuden, vorbereitende Maßnahmen wie Studien, Planungswettbewerbe oder Abbrüche von nicht mehr zu rettenden Gebäuden. Aber auch Fördergelder für Sanierungen und Umnutzungen konnten bewilligt werden.

Für das Programmjahr 2017 stehen der Regierung von Oberfranken insgesamt 16,6 Millionen Euro Finanzhilfen zur Verfügung. Gleichzeitig wird die Regierung von Oberfranken ermächtigt, für das Jahr 2018 Zustimmungen zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn in gleicher Höhe zu erteilen.

Anlage

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