Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 086/17
04.09.2017
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Weitere neun Bewilligungsbescheide im Rahmen der Förderoffensive Nordostbayern: Die Stadt Hof erhält 720.000 Euro für den Abbruch des 'Zentralkaufs'

Die Regierung von Oberfranken hat im Rahmen der Förderoffensive Nordostbayern Fördermittel für den Abbruch des ehemaligen "Zentralkaufs" in Hof bewilligt. Die zuwendungsfähigen Kosten belaufen sich auf insgesamt 1,2 Millionen Euro. Für einen ersten Teilbetrag in Höhe von 800.000 Euro erhält die Stadt Hof nun Fördermittel in Höhe von 90 Prozent, das sind 720.000 Euro. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Sonderprogramm "Förderoffensive Nordostbayern" sowie aus dem Bund-Länder-Programm der Städtebauförderung "Stadtumbau West". Die "Förderoffensive Nordostbayern" wurde 2016 vom Bayerischen Ministerrat für einen Zeitraum von vier Jahren, von 2017 - 2020, beschlossen. Ziel des Programmes ist es, in Nordostbayern innerörtliche Leerstände zu beseitigen und die Aufwertung der Stadt- und Ortskerne zu unterstützen.

Knapp 30 Jahre lang wurde in der Innenstadt von Hof der Zentralkauf als SB-Warenhaus betrieben. Seit 2007 stand die Immobilie leer. Die Stadt Hof versuchte viele Jahre lang, die Fläche einer neuen, städtebaulich wertvollen Nutzung zuzuführen und einen Investor für das Areal zu finden. Seit Ende 2016 steht fest, dass ein Luxemburger Unternehmen das Bestandsgebäude abbrechen und die "Hof Galerie" Ende 2018 als neuen Einkaufsmagneten in der Stadt errichten wird. Der zentrale Busbahnhof wurde inzwischen verlegt und die Abbrucharbeiten sind in vollem Gange, nachdem im Februar 2017 die Regierung von Oberfranken die Förderunbedenklichkeit des Baubeginns bescheinigt hatte.

Neben der Stadt Hof erhalten acht weitere Kommunen Bewilligungsbescheide für Zuwendungen aus der Förderoffensive Nordostbayern in Höhe von insgesamt knapp 1,5 Millionen Euro. Die Mittel werden investiert in Machbarkeitsstudien und Wettbewerbe (Münchberg und Teuschnitz), Abbrüche für Platzgestaltung und Neubebauung (Nordhalben, Lauenstein und Rehau) sowie in Umbaumaßnahmen (Helm¬brechts, Kulmbach und Thurnau).