Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 150/17
21.12.2017
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Regierungsvizepräsident Thomas Engel übergibt Förderbescheid über 234.000 Euro an Landrat Michael Busch

Die Regierung von Oberfranken hat dem Landkreis Coburg eine Förderung in Höhe von 234.000 Euro für seinen Kostenanteil an den Umbauarbeiten an der A 73-Anschlussstelle Ebersdorf bewilligt. Regierungsvizepräsident Thomas Engel hat den Bewilligungsbescheid anlässlich der Verkehrsfreigabe der Kreisstraße CO 13, der Ortsumgehung Ebersdorf, an Landrat Michael Busch übergeben.

Das Staatliche Bauamt Bamberg führt in einer Gemeinschaftsmaßnahme mit der Autobahndirektion Nordbayern und dem Landkreis Coburg dringende Arbeiten zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse an der Anschlussstelle Ebersdorf bei Coburg durch. Die hohe Verkehrsbelastung hatte in der Vergangenheit immer wieder zu Stauungen auf der an die Autobahn angebundene Bundesstraße B 303 geführt. Zur Optimierung des Verkehrsflusses an dem Verkehrsknoten zur B 303 und der neuen Ortsumgehung Ebersdorf werden mehrere Teilmaßnahmen durchgeführt, für die hauptsächlich die Autobahndirektion Nordbayern, Dienststelle Bayreuth, verantwortlich zeichnet. Unter anderem wird auf der B 303 eine neue Auffahrt (Rampe) gebaut, die es den Verkehrsteilnehmern aus Richtung Ebersdorf ermöglicht, direkt nach rechts auf die A 73 in Richtung Suhl zu fahren, ohne wie bisher an der Ampel zunächst nach links abbiegen und einen Bogen fahren zu müssen. Zudem wird die Abfahrt von der A 73 auf die B 303 in Richtung Kronach verbreitert und ein zusätzlicher Fahrstreifen für Rechtsabbieger gebaut. Der bisherige Rechtsabbiegerstreifen wird dann geradeaus in die neue Umgehungsstraße CO 13 führen. Dadurch dass die Rechtsabbieger an dieser Stelle an der Ampel vorbeifahren, wird die Wartezeit in den Einmündungen deutlich reduziert und die Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit an dem Verkehrsknoten nachhaltig erhöht. Bei den Umbaumaßnahmen werden auch die Verkehrsströme der nun für den Verkehr freigegebenen neuen Ortsumgehung von Ebersdorf berücksichtigt.

Die veranschlagten Gesamtkosten betragen rund 2,67 Millionen Euro, von denen rund 260.000 Euro zuwendungsfähig sind. Der bewilligte Zuwendungsbetrag in Höhe von 234.000 Euro bedeutet einen Förderhöchstsatz von 90 Prozent und setzt sich aus rund 208.000 Euro (80 Prozent) aus dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) und rund 26.000 Euro (10 Prozent) aus dem Finanzausgleichsgesetz (FAG) zusammen. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt. Sie werden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.

Die Bauarbeiten haben im Sommer begonnen und sollen im Jahr 2018 mit Restarbeiten abgeschlossen werden.