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Ambulante Dienste
MSD = Mobiler Sonderpädagogischer Dienst
Der MSD ist ein Angebot der Förderschulen an die allgemeinen Schulen, teilweise auch an die weiterführenden Schulen, typische
sonderpädagogische Förder- und Beratungstätigkeiten direkt vor Ort zu realisieren.
Das heißt jedoch nicht, dass die Förderschulen hundertprozentig ersetzt werden sollen. Vielmehr versteht sich der MSD als eine
zusätzliche pädagogische Dienstleistung vor Ort, da sonst eventuell eine Zuweisung zur entsprechenden Förderschule unmittelbar notwendig wäre.
Der MSD stützt und begleitet die sonderpädagogische Förderung in der wohnortnahen Schule im Sinne einer
- präventiv-interaktiven Förderung - Behinderung verhindern
- integrativ-kooperativen Förderung - Formen gemeinsamen Lernens von Behinderten und Nichtbehinderten
In folgenden Bereichen werden Mobile Dienste angeboten:
- Mobile Sehgeschädigtenförderung von der Schule für Blinde und Sehbehinderte in Nürnberg und der Blindenstiftung in Rückersdorf
- Mobile Hörgeschädigtenförderung von der Von Lerchenfeld Schule Bamberg, Förderzentrum für Hörgeschädigte, sowie vom SFZ Coburg und vom SFZ Hof
- Mobile Körperbehindertenförderung von der Schule am Hofgarten in Coburg, Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung
- Mobile Sprachförderung von der Martin-Wiesend-Schule Bamberg, der Markgrafenschule Bayreuth (beides Schulen mit dem Förderschwerpunkt Sprache)
sowie allen sonderpädagogischen Förderzentren in Oberfranken
- Mobile Erziehungsförderung, schwerpunktmäßig von der Schulen der Erziehungshilfe
- Mobile Lernförderung von allen Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen
msH = Mobile sonderpädagogische Hilfe
Die Mobile sonderpädagogische Hilfe erfolgt nach Artikel 22 Absatz 2 BayEUG als
- sonderpädagogische Hilfe in der Familie
- sonderpädagogische Hilfe im Kindergarten
- interdisziplinäre Förderung in der Frühförderstelle