Regierung von Oberfranken

Hochwasser - Informationen und Anträge zu Hilfen für Geschädigte

"Sofortgeld"

Das Bayerische Kabinett hat am 5. Juni 2013 ein 150 Millionen Euro Sofortpaket für die Hochwasseropfer beschlossen. Mit der Auszahlung des Sofortgeldes an die betroffenen Haushalte und Unternehmen kann bereits begonnen werden.

Die bayerischen Landratsämter übernehmen in enger Absprache mit den Gemeinden die Aufgabe der Bewilligungs- und Abwicklungsstellen.

Das Sofortgeld beläuft sich auf 1.500 € für jeden betroffenen Haushalt und bis zu 5.000 € für jedes Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern und land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Um auch Vereinen unbürokratisch und schnell helfen zu können, sollen diese in den Empfängerkreis des Sofortgeldes für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter aufgenommen werden.

Anträge zum Sofortgeld

Die Frist für die Abgabe von Anträgen auf Sofortgeld läuft mit Ablauf des 15.10.2013 ab.
(Pressemitteilung-Nr.: 103/13 vom 08.10.2013)

Informationen zu weiteren Hilfen

1. Soforthilfen für "Haushalt/Hausrat"

Private Haushalte, die durch ein Elementarereignis einen Schaden erlitten haben, können - wenn die Mittel für Ersatzbeschaffungen verwendet werden - eine Soforthilfe in Höhe von bis zu 5.000 € je Haushalt erhalten.

War Versicherungsschutz möglich, wurde aber keine Versicherung abgeschlossen, beträgt die Soforthilfe bis zu 2.500 €.

Versicherungsleistungen werden angerechnet.

Als Begünstigte können sowohl Mieter als auch selbstnutzende Eigentümer des Anwesens in Frage kommen.

2. Soforthilfen "Ölschäden an Gebäuden"

Für durch Elementarereignisse bedingte Ölschäden an privat genutzten oder nicht gewerblich vermieteten Wohngebäuden kann der Eigentümer oder dinglich Nutzungsberechtigte eine Soforthilfe von bis zu 10.000 € je Wohngebäude erhalten. Der Gebäudeschaden durch Öl als solcher muss nachgewiesen werden. Im Zeitpunkt der Antragstellung reicht die Vorlage von Kostenvoranschlägen aus.

War Versicherungsschutz möglich, wurde aber keine Versicherung abgeschlossen, beträgt die Soforthilfe bis zu 5.000 €.

Versicherungsleistungen werden angerechnet.

In besonderen Härtefällen können die Soforthilfen auch höher sein.

3. "Notstandsbeihilfen"

Aus dem Härtefonds können Privathaushalte, Gewerbebetriebe und selbstständig Tätige sowie Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft Zuschüsse als Notstandsbeihilfen erhalten. Voraussetzung ist, dass Wohngebäude und Hausrat bzw. unternehmerisches Vermögen der Betroffenen geschädigt wurde und dass die Geschädigten ohne staatliche finanzielle Unterstützung in eine existentielle Notlage zu geraten drohen.

Die Gewährung einer Finanzhilfe setzt die Prüfung der finanziellen Verhältnisse der Geschädigten voraus. Maßgeblich sind die wirtschaftlichen Gesamtverhältnisse der Antragsteller (und bei Privathaushalten auch der im Haushalt lebenden Angehörigen).

Zuschüsse können auch zur Beseitigung versicherbarer Schäden geleistet werden.

Die Hilfeleistungen sind nicht beschränkt, dürfen allerdings die Höhe der entstandenen Schäden nicht überschreiten.

4. Unterstützung geschädigter gewerblicher Unternehmen und Angehöriger Freier Berufe

5. Hilfsmaßnahmen für Land- und Forstwirte

6. Aufbauhilfeprogramme

Ansprechpartner

Thomas Fischer
Sachgebiet 20
Tel.: 0921/604-1315
Fax: 0921/604-4315
E-Mail: Thomas Fischer
Christian Gebhardt
Sachgebiet 20
Tel: 0921/604-1651
Fax: 0921/604-4651
E-Mail: Christian Gebhardt