
2. Juli 2009
Der Freistaat Bayern plant ein Radverkehrshandbuch "Radlland Bayern". Ziel des Handbuchs ist es, die Potentiale, die der Radverkehr bietet, voll auszuschöpfen. Zur Auftaktveranstaltung für die Ausarbeitung des Handbuchs "Radlland Bayern" bei der Regierung von Oberfranken konnte Regierungsvizepräsidentin Platzgummer-Martin den bayerischen Innenminister Herrmann und zahlreiche Vertreter aus Politik, von Ministerien, Kommunen und Verbänden begrüßen.
![]() Innenminister Joachim Herrmann |
![]() Innenminister Joachim Herrmann und Regierungsvizepräsidentin Petra Platzgummer-Martin mit den Referenten der Auftaktveranstaltung |
Mit über 2.000 km ausgewiesene Radwege verfügt die Aktivregion Oberfranken über ein sehr dichtes und gut beschilderte Radfern- und Radwanderwegenetz. Darüber hinaus gibt es für Sportler eine Vielzahl an Mountainbike-Touren in der Fränkischen Schweiz, im Frankenwald und Fichtelgebirge.
Das Hauptnetz bilden 16 Fernradwanderwege des landesweiten "Bayernnetz für Radler" und 12 Radtouren des Forums "Zukunft Oberfranken". Zudem hat jeder oberfränkische Landkreis ein lokales Radwegenetz, bestehend aus zahlreichen Rundwegen ausgewiesen.
Weiter Informationen finden Sie unter
Die bayerische Straßenbauverwaltung baut überwiegend außerorts entlang an vorhandenen oder geplanten Bundes- und Staatstraßen unselbständige Geh- und Radwege zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Diese Radwege werden möglichst in die lokalen und regionalen Radverkehrskonzepte einbezogen.
Für den südlichen Teil der Fränkischen Schweiz erstellte die Regierung von Oberfranken ein Landkreis übergreifendes, zusammenhängendes Radwegekonzept, das derzeit nach und nach baulich umgesetzt wird.
Radwanderwege in diesem Bereich finden Sie unter
Der Bau von unselbständigen Radwegen an Kreisstraßen und verkehrswichtigen Gemeindestraßen kann nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) gefördert werden.
Gemeinden können für den Bau von unselbständigen Geh- und Radwegen an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen Zuwendungen nach dem Finanzausgleichsgesetz (FAG) erhalten, wenn der Träger der Straßenbaulast die Baumaßnahme nicht selbst durchführt.
Im Rahmen des Förderprogramms "Staatsstraßenmaßnahmen in gemeindlicher Sonderbaulast" wurden die Fördermöglichkeiten für den Bau von Radwegen an Staatsstraßen durch Kommunen in den Jahren 2009 und 2010 verbessert.
Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten nach dem BayGVFG und nach dem FAG erhalten Sie unter "Förderung des kommunalen Straßenbaus".
Der Freistaat Bayern verstärkt seine Aktivitäten im Radwegebau entlang von Staatsstraßen; siehe Pressemitteilung des Bayer. Staatsministeriums des Innern vom 03. Juni 2009.
Die geplanten Maßnahmen wurden von der Obersten Baubehörde in einem Programm zusammengestellt mit dem Ziel, die Projekte bis Ende des Jahres 2013 umzusetzen.
Programm über den nachträglichen Anbau von Radwegen an Staatsstraßen 2009 (PDF, 90 KB).
Aktuelle Radwegeprojekte finden Sie unter anderem auf den Internetseiten der Staatlichen Bauämter Bamberg und Bayreuth: