Regierung von Oberfranken

Sport- und Freizeitlärm

Die von Sportanlagen ausgehenden Geräusche sind seit dem Inkrafttreten der Sportanlagenlärmschutzverordnung (18. BImSchV) im Jahr 1991 einer detaillierten rechtlichen Regelung unterworfen. Diese Verordnung legt sehr differenzierte Immissionsrichtwerte fest, die die Zumutbarkeit von Sportlärm verbindlich konkretisieren. Zusätzlich legt die 18. BImSchV ein Verfahren zur Ermittlung und Beurteilung der von Sportanlagen ausgehenden Lärmemissionen fest. Darüber hinaus enthält sie mögliche Maßnahmen zum Schutz vor Lärm und nennt zugleich die Voraussetzungen, unter denen die Behörden von der Festlegung von Betriebszeiten absehen sollen.

Freizeitanlagen sind immissionsschutzrechtlich nach § 22 Bundes-Immissionsschutzgesetz zu beurteilen. Danach müssen schädliche Umwelteinwirkungen verhindert werden, die nach dem Stand der Technik vermeidbar sind. Nach dem Stand der Technik unvermeidbare schädliche Umwelteinwirkungen müssen auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Als ein Anhaltspunkt für die Zumutbarkeit von Lärmimmissionen durch Freizeiteinrichtungen kann auf die Sportanlagenlärmschutzverordnung (18. BImSchV) zurückgegriffen werden. Diese Verordnung führt im allgemeinen zu einer sachgerechten Lösung der Lärmproblematik im Spannungsfeld zwischen sportlicher Freizeitbetätigung und den berechtigten Lärmschutzansprüchen benachbarter Wohnbevölkerung.

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