Regierung von Oberfranken

Höhlentourismus

Naturverträgliche Lenkung des Höhlentourismus

Tropfsteinhöhle

Der Naturraum "Nördlicher Frankenjura" ist das felsen- und höhlenreichste Gebiet Bayerns außerhalb der Alpen. Dieses Karstgebiet, das innerhalb des Naturparks Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst liegt, ist weitgehend unerforscht und unzugänglich. Niemand weiß, wie viele Höhlen es hier wirklich gibt. Diese Ungewissheit weckt den Forscherdrang.

Wer das Naturerlebnis "unter Tage" genießen will, dem bieten mehrere Schauhöhlen im Naturpark gefahrlose und faszinierende Höhlenfreuden, z.B.:

Zur Großansicht Höhlenschutzschild

Wer das Abenteuer im Schlamm und engen Hohlräumen sucht, sollte folgendes beachten:

Höhlen unterliegen nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz (Art. 16 BayNatSchG) einem generellen Schutz. Verboten sind erhebliche Beeinträchtigungen, wie z. B. offenes Feuer. Im Sommerhalbjahr (1. April bis 30. September) dürfen Höhlen von jedermann betreten werden. Im übrigen Zeitraum dürfen Höhlen, die Fledermäusen als Winterquartier dienen, gemäß Bundesnaturschutzgesetz (§39 Abs. 6 BNatSchG) nicht aufgesucht werden.

Da das Gefahrenpotential beim Begehen eines Höhlensystems nicht zu unterschätzen ist, sollte man sich bei sachkundigen Höhlenvereinigungen wie z.B. dem Landesverband für Höhlen- und Karstforschung in Bayern e.V. vorab gut informieren.

Ansprechpartner:

Andreas Niedling
Sachgebiet 51
Tel.: 0921/604-1442
Fax: 0921/604-4442
E-Mail: Andreas Niedling