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Markgräfliches Opernhaus zu Bayreuth

Restaurierung des UNESCO-Weltkulturerbes

In nur 4 Jahren von 1744 bis 1748 als eines der größten und schönsten Barocktheater Europas errichtet, ist das Markgräfliche Opernhaus eines der wenigen nahezu komplett erhaltenen Theaterbauten des 18. Jahrhunderts Europas und wurde daher im Jahr 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben.

Ziel der Baumaßnahme war der dauerhafte Erhalt der überkommenen Originalsubstanz und die Ermöglichung einer schonenden, denkmalverträglichen Nutzung. Hierbei waren die umfangreichen restauratorischen Maßnahmen an den zu 90 % erhaltenen Originalfassungen des Logenhauses, die Ertüchtigung der Gebäudehülle in Bezug auf Statik und Bauphysik, der Einbau einer Vollklimatisierung, der Rückbau des Bühnenportales auf die originale Größe und der Einbau einer Hochdrucknebellöschanlage im Dachgeschoß die größten Herausforderungen.

Die Sanierungsarbeiten dauerten von Okt. 2012 bis März 2018. Seit der feierlichen Wiedereröffnung am 12. April 2018 erstrahlt das Markgräfliche Opernhaus nun wieder im neuen alten Glanz.

Projektstand: fertiggestellt 2018

Kosten genehmigt: 29,6 Mio. €

Entwurf: P+ Architekten u. Ingenieure, Architekt Dipl.-Ing. (FH) M. Fränkel, Bayreuth;
Restauratorische Fachbauleitung: M. Hess, München mit Dr. M. Speckhardt, Hollfeld

Text: Staatliches Bauamt Bayreuth

Foto: Markgräfliches Opernhaus
Markgräfliches Opernhaus zu Bayreuth

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