Regierung von Oberfranken

Asylbewerber in Oberfranken

Logo Asylbewerber

Aktuell

Jahreszahlen der neu aufgenommenen Asylbewerber in Oberfranken

Jahr Personen
2013 1.477
2014 3.362
2015 7.383
2016 5.025
2017 3.045
2018 1.628
2019 800
2020 (bis 31.08.20) 511

(Stand: 31.08.2020)

In Oberfranken insgesamt untergebrachte Asylbewerber

Aufnahmeeinrichtungen Personen
Gemeinschaftsunterkunft (GU) 1.862
Dezentrale Unterkunft (DU) 1.782
ANKER-Einrichtung Oberfranken (AEO) 679
Summe 4.323

(Stand: 05.10.2020)

Regionale Verteilung

Regionale Verteilung der Asylbewerber in Oberfranken
Landkreis/Kreisfr. Stadt GU DU KF
Stadt Bamberg 228 - -
Stadt Bayreuth 198 80 -
Stadt Coburg 98 113 -
Stadt Hof 153 - -
Landkreis Bamberg 21 415 -
Landkreis Bayreuth 78 101 -
Landkreis Coburg 74 233 -
Landkreis Forchheim 71 302 28
Landkreis Hof 278 152 -
Landkreis Kronach 77 88 6
Landkreis Kulmbach 139 64 51
Landkreis Lichtenfels 201 108 -
Landkreis Wunsiedel i.F. 246 126 38

GU = Gemeinschaftsunterkunft
DU = Dezentrale Unterkunft
KF = Kontingentflüchtlinge

Statistik der ANKER-Einrichtung in Oberfranken

Monat Zugänge Abgänge
Juli 2016 180 328
August 2016 199 171
September 2016 357 157
Oktober 2016 484 115
November 2016 428 200
Dezember 2016 512 251
Januar 2017 357 440
Februar 2017 431 374
März 2017 282 522
Mai 2017 470 432
Juni 2017 335 230
Juli 2017 417 361
August 2017 366 380
September 2017 454 383
Oktober 2017 501 392
November 2017 462 504
Dezember 2017 515 343
Januar 2018 407 458
Februar 2018 312 413
März 2018 473 365
April 2018 312 343
Mai 2018 360 342
Juni 2018 281 289
Juli 2018 328 289
August 2018 357 321
September 2018 268 380
Oktober 2018 324 253
November 2018 296 376
Dezember 2018 283 245
Januar 2019 327 333
Februar 2019 291 216
März 2019 243 291
April 2019 204 377
Mai 2019 212 263
Juni 2019 196 164
Juli 2019 167 259
August 2019 223 239
September 2019 202 345
Oktober 2019 409 326
November 2019 356 186
Dezember 2019 308 168
Januar 2020 385 304
Februar 2020 224 336
März 2020 152 231
April 2020 69 80
Mai 2020 50 158
Juni 2020 67 213
Juli 2020 55 298
August 2020 88 289
September 2020 279 136
Summe: 15552 15234

(Stand: 30.09.2020)

Unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA) in der Zuständigkeit der oberfränkischen Jugendämter

Unbegleitete Minderjährige in Einrichtungen der Jugendhilfe
Landkreis/Kreisfr. Stadt UMA
Stadt Bamberg 15
Stadt Bayreuth 11
Stadt Coburg 5
Stadt Hof 8
Landkreis Bamberg 38
Landkreis Bayreuth 22
Landkreis Coburg 15
Landkreis Forchheim 13
Landkreis Hof 13
Landkreis Kronach 8
Landkreis Kulmbach 13
Landkreis Lichtenfels 8
Landkreis Wunsiedel i.F. 12
Oberfranken gesamt: 181

UMA = Unbegleitete minderjährige Ausländer in der Zuständigkeit der oberfränkischen Jugendämter

(Stand: 31.07.2020)

Schüler mit Migrationshintergrund in Deutschklassen ( vorher Übergangsklassen) an staatlichen Grund- und Mittelschulen

Die Grund- und Mittelschulen unternehmen enorme Anstrengungen, um zu gewährleisten, dass junge Menschen in schwierigen Situationen unterrichtet werden können. Diese Schulen leisten damit einen wichtigen Beitrag, den jungen Asylbewerbern und Flüchtlingen durch einen möglichst schnellen Spracherwerb Chancen zur Integration zu eröffnen.

In den dafür neu gebildeten Deutschklassen lernen die jungen Menschen vor allem die Grundlagen der deutschen Sprache in allen Fächern mit der Möglichkeit der zeitweisen Differenzierung für nicht alphabetisierte Schülerinnen und Schüler, um danach auf einem gesicherten Fundament baldmöglichst am Unterricht in den Regelklassen teilnehmen zu können. Neben einer intensiven Deutschförderung bieten Deutschklassen „Kulturelle Bildung und Werteerziehung“ sowie eine weiterführende „Sprach- und Lernpraxis“ in Angeboten für den ganzen Tag.

Aufgrund der dezentralen Unterbringung engagieren sich über diese Deutschklassen hinaus viele weitere Schulen mit großem Einsatz. So unterbreiten Grund- und Mittelschullehrkräfte Sprachförderangebote, wie z. B. Deutschförderkurse. Auch die zur Verfügung stehenden Förderlehrkräfte unterstützen Kinder mit Migrationshintergrund in kleinen Gruppen durch gezielte individuelle Förderung.

Ansprechpartner für Flüchtlingsfragen für Grund- und Mittelschulen

Stephan Doerfler
Tel.: 0921/604-1380
Fax: 0921/604-4380
E-Mail: Stephan Doerfler

Angebote für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge

Die beruflichen Schulen ermöglichen ein bis zu 2-jähriges berufliches Unterrichtsangebot für Asylbewerber und Flüchtlinge, in dem bevorzugt unbegleitete Minderjährige berücksichtigt werden.

Üblicherweise treten die Jugendlichen zunächst in eine Vorklasse (BIK/V) ein, in der neben der beruflichen Orientierung die intensive sprachliche Vorbereitung steht.

Das zweite Berufsintegrationsjahr (BIK) widmet sich verstärkt der Berufsvorbereitung.

Schülerinnen und Schüler, die die Vorklasse erfolgreich abschließen, können von der Berufsschulpflicht befreit werden.

Beim erfolgreichen Besuch der 2.Klasse (BIK) haben die Teilnehmer ohne Mittelschulabschluss die Möglichkeit, diesen zu bekommen.

In der Regel werden die Berufsschulen durch einen Kooperationspartner, der überwiegend die Sprachvermittlung und die sozialpädagogische Betreuung übernimmt, unterstützt.

In den Deutschklassen an Berufsschulen (DK-BS) werden berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge aufgenommen, die nicht über hinreichende Sprachkenntnisse verfügen und ggf. noch alphabetisiert werden müssen. Sie richten sich an Berufsschulpflichtige, die während des Schuljahres nicht in reguläre Berufsintegrationsklassen aufgenommen werden, die zum Wohnen in einer Aufnahmeeinrichtung verpflichtet sind oder die einen Alphabetisierungsbedarf aufweisen.

Ansprechpartner für Flüchtlingsfragen für Berufsschulen

Jürgen Keil
Tel.: 0921/604-1375
Fax: 0921/604-4375
E-Mail: Jürgen Keil

Rechtliche Grundlagen

Die Aufnahme und der Aufenthalt von Asylbewerbern haben ihre rechtlichen Grundlagen

Ansprechpartner

Herr Jürgen Neubauer
Sachgebiet 14.1
Telefon: 0921/604-1633
Telefax: 0921/604-4633
E-Mail: Jürgen Neubauer
Jürgen Wolf
Sachgebiet 14.2
Tel.: 0951/13294-222
Fax: 0951/13294-236
E-Mail: Jürgen Wolf