Regierung von Oberfranken

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Erfolgreicher Breitbandausbau in Oberfranken
50 weitere Zuwendungsbescheide für den Glasfaserausbau

Gruppenfoto: Albert Füracker, MdL, Staatsminister der Finanzen und für Heimat und die oberfränkischen Bürgermeister, Landräte, Schulverbandsvorsitzende und Klinik-Vorstand
Albert Füracker, MdL, Staatsminister der Finanzen und für Heimat übergab die Zuwendungsbescheide an oberfränkische Bürgermeister, Landräte, Schulverbandsvorsitzende und einen Klinik-Vorstand.
Foto: Wolfgang Traßl, Regierung von Oberfranken | Format 3000x1000

Die Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen (Bayerische Breitbandrichtlinie – BbR) trat am 10. Juli 2014 in Kraft. Seit dem 21.04.2016 kofinanziert der Freistaat Bayern kommunale Ausbaumaßnahmen in der Bundesbreitbandförderung. Zusätzlich werden seit dem 23.05.2018 auch Glasfaseranaschlüsse und der Aufbau einer WLAN-Infrastruktur für öffentliche Schulen und Plankrankenhäuser und seit dem 21.08.2019 auch für Rathäuser (GWLANR) gefördert. Eine Zwischenbilanz zur Breitbandförderung nach diesen drei Förderrichtlinien in Oberfranken fällt positiv aus.

Am Freitag, den 08.11.2019, konnten insgesamt 50 weitere Zuwendungsbescheide nach diesen Förderrichtlinien an oberfränkische Bürgermeister, Landräte und Schulverbandsvorsitzende sowie an einen Klinik-Vorstand übergeben werden.

Zweck der Förderung ist der Aufbau hochleistungsfähiger Breitbandnetze. Empfänger der Fördermittel sind die Städte und Gemeinden. In Oberfranken sind alle 214 Städte und Gemeinden in das Förderprogramm der BbR eingestiegen. Das bedeutet, dass sie zumindest die notwendige Markterkundung durchgeführt haben. Die allermeisten Gemeinden haben auch Förderanträge gestellt. Die Regierung hat bisher 336 Zuwendungsbescheide für 197 Gemeinden auf der Grundlage der BbR erlassen. Die unterschiedlichen Zahlen ergeben sich daraus, dass viele Gemeinden nicht nur ein Förderprojekt, sondern zwei, drei, vier oder in wenigen Fällen sogar fünf Maßnahmen (in der Regel für verschiedene Gemeindeteile) zur Förderung angemeldet haben. Insgesamt 8 oberfränkische Kommunen nutzen außerdem die Bundesbreitbandförderung in Kombination mit der Kofinanzierung des Freistaates Bayern. Weitere 45 Kommunen, Schulverbände und Krankenhäuser konnten bislang von der Förderung nach der GWLANR profitieren.

Insgesamt wurden in Oberfranken 164 Millionen Euro Fördermittel bewilligt.

Von entscheidender Bedeutung ist, dass durch die gewährten Fördermittel die Versorgung in der Fläche signifikant verbessert werden konnte. Hier ist in den letzten drei Jahren viel geschehen.

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft hat eine Studie vorgestellt, nach der sich der Versorgungsgrad nach Geschwindigkeit und Regionstyp in Oberfranken als deutlich höher als im bayerischen Landesdurchschnitt erweist. Das gilt insbesondere für die Versorgung ländlicher Gebiete, die in der Studie als Gebiete bezeichnet sind, die weniger als 100 Einwohner je km² aufweisen. In diesen Bereichen hatten Ende 2017 55,5 % der Haushalte einen Zugang zu Anschlüssen mit über 50 Mbit/s im Download und 76,6 % der Haushalte einen Zugang zu Anschlüssen mit über 30 Mbit/s. In Oberfranken entspricht dies einer Verbesserung von 30 Prozentpunkten in den letzten beiden Jahren. Auch in halbstädtischen und städtischen (mehr als 500 Einwohner je km²) Regionen liegt der oberfränkische Versorgungsgrad nach dieser Studie über dem bayerischen Landesdurchschnitt. Im gesamtbayerischen Durchschnitt hatten in ländlichen Gebieten Ende 2016 36,7 % Zugang zu 50 Mbit/s und 62,5 % zu 30 Mbit/s.

Eine leistungsfähige Breitbandversorgung ist eine Grundvoraussetzung für die ständig fortschreitende Digitalisierung.

Nähere Informationen zur Breitbandförderung finden Sie auf der Homepage der Regierung unter:

Stand: 08.11.2019

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