Regierung von Oberfranken

Tiergesundheit - Tierseuchen

Aktuelles

Informationen zur Geflügelpest des Typs H5N8

Tiergesundheitsgesetz

Das Tiergesundheitsgesetz (TierGesG) ist am 1. Mai 2014 in Kraft getreten und hat das Tierseuchengesetz damit abgelöst. Das TierGesG übernimmt im Hinblick auf die Bekämpfung von Tierseuchen bewährte Vorschriften, setzt aber verstärkt auch auf Prävention.

Vor dem Hintergrund, dass insbesondere Vorbeugemaßnahmen Regelungsgegenstand des Gesetzes sind, die der Erhaltung und Förderung der Tiergesundheit dienen, wurde der Titel des Gesetzes in Tiergesundheitsgesetz geändert.

Bundesinstitut für Tiergesundheit - FLI

Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesinstitut für Tiergesundheit (FLI) ist als Bundesoberbehörde für sehr wichtige Bereiche der Tierseuchenbekämpfung zuständig, u. a. für die Zulassung von Impfstoffen sowie für epizootiologische Untersuchungen, für die Untersuchung von zu exportierenden und importierten Tieren und Tierprodukten, für die Forschung auf dem Gebiet der Tierseuchen, für die Aktualisierung der jeweiligen Rechtsvorschriften nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und für das Erstellen des Tiergesundheitsjahresberichts. Als nationales Referenzlabor führt das FLI die Diagnostik von Tierseuchen durch.

Anzeigepflichtige Tierseuchen und meldepflichtige Tierkrankheiten

In der Tierseuchenbekämpfung wird zwischen anzeigepflichtigen Tierseuchen und meldepflichtigen Tierkrankheiten unterschieden.

Bei den anzeigepflichtigen Tierseuchen handelt es sich um Erkrankungen, die sich rasch ausbreiten und zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden in den Tierbeständen führen. Bereits der Verdacht auf das Vorliegen einer Seuche verpflichtet den Tierhalter dazu, diese dem Tierarzt, bzw. dem zuständigen Veterinäramt anzuzeigen. Im Verdachtsfall ergreifen die Veterinärämter entsprechende Maßnahmen, um eine weitere Verbreitung der Seuche zu verhindern. Hierbei arbeiten die lokalen Veterinärbehörden eng mit der Regierung von Oberfranken sowie dem zuständigen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit zusammen.

Die meldepflichtigen Tierkrankheiten sind weniger bedeutend. Allerdings will man die Verbreitung dieser Tierkrankheiten beobachten und statistisch erfassen, um im Bedarfsfall weitere Maßnahmen einleiten zu können. Breitet sich eine meldepflichtige Tierkrankheit aus, kann diese kurzfristig zu einer anzeigepflichtigen Tierseuche erklärt und entsprechend bekämpft werden.

Einige der als Tierseuche eingestuften Erkrankungen stellen eine direkte Infektionsgefahr für den Menschen dar. Diese Erkrankungen sind unter dem Begriff Zoonosen zusammengefasst und können für den Menschen sowohl tödlich (wie z.B. Tollwut) als auch relativ harmlos (wie z.B. Maul- und Klauenseuche) verlaufen. Man unterscheidet zwischen

Krisenzentren

Zur Bekämpfung bestimmter schwerwiegender anzeigepflichtiger Tierseuchen wie z.B. Maul- und Klauenseuche, Vogelgrippe, Schweinepest etc. ist an der Regierung von Oberfranken ein Krisenstab eingerichtet, der beim Ausbruch dieser Seuchen aktiviert wird und die Bekämpfungsmaßnahmen im Regierungsbezirk koordiniert.

Weitere Aufgaben der Bezirksregierung

Die Regierung von Oberfranken ist im Bereich des Tierseuchenrechts auch zuständig für die Zulassung sowie laufende Überwachung von überregional tätigen Betrieben wie z.B. :

Ansprechpartner

Für Fachfragen steht Ihnen das Sachgebiet 54 (Verbraucherschutz, Veterinärmedizin) zur Verfügung:

Dr. Gottfried Krommer
Sachgebiet 54
Tel.: 0921/604-1915
Fax: 0921/604-4915
E-Mail: Dr. Gottfried Krommer
Dr. Michaela Brix
Sachgebiet 54
Tel.: 0921/604-1902
Fax: 0921/604-4902
E-Mail: Dr. Michaela Brix

Für Fragen rechtlicher Art steht Ihnen das Sachgebiet 55.2 (Rechtsfragen Gesundheit und Verbraucherschutz) zur Verfügung:

Frank Griebel
Sachgebiet 55.2
Tel.: 0921/604-1905
Fax: 0921/604-4905
E-Mail: Frank Griebel
Karin Hübschmann
Sachgebiet 55.2
Tel.: 0921/604-1917
Fax: 0921/604-4917
E-Mail: Karin Hübschmann
Peter Wetscherek
Sachgebiet 55.2
Tel.: 0921/604-1919
Fax: 0921/604-4919
E-Mail: Peter Wetscherek