In einem Wald ist an einen Baustamm ein Warnschild mit der Aufschrift "Afrikanische Schweinepest" angenagelt.
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Afrikanische Schweinepest

Afrikanische Schweinepest im Landkreis Meißen

Im sächsischen Landkreis Meißen wurde bei erlegten Wildschweinen Afrikanische Schweinepest (ASP) festgestellt. Der Erlegungsort liegt ca. 60 Kilometer westlich der bisherigen Fälle und ca. 150 Kilometer von der Grenze zu Bayern entfernt.

Vorsorgemaßnahmen in Bayern

Um eine mögliche Verschleppung nach Bayern frühzeitig erkennen zu können, wird durch die jeweils zuständigen Landratsämter beziehungsweise Städte für den Nordosten Oberfrankens eine Untersuchungspflicht für erlegte und verendet aufgefundene Wildschweine sowie verendete Hausschweine aus Freilandhaltungen angeordnet.

Betroffene Landkreise in Oberfranken

In Gänze betroffen sind die Landkreise Hof, Kronach und Wunsiedel sowie die Stadt Hof. Außerdem sind Teile der Landkreise Kulmbach und Bayreuth betroffen.

Die genaue Abgrenzung der Gebiete ist aus den Veröffentlichungen der jeweiligen Landratsämter zu entnehmen.


Nächste Stufe des ASP-Frühwarnsystems gestartet

Aus der Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz vom 22. Oktober 2021

Nach einem aktuellen Nachweis der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Landkreis Meißen in Sachsen und der damit verbundenen weiteren Verlagerung des ASP-Geschehen nach Westen, weitet Bayern seine Vorsorgemaßnahmen aus.

Das ASP-Frühwarnsystem umfasst insbesondere eine flächendeckende Untersuchungspflicht aller erlegten sowie verendet aufgefundenen Wildschweine auf ASP in den grenznahen bayerischen Landkreisen zu Sachsen. Schweinehaltende Betriebe sind zudem aufgefordert, die allgemeinen Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten. [...] Die neue ASP-Hundestaffel umfasst mittlerweile mehr als 40 Kadaversuchhunde und zugehörige Hundeführer, die im Ausbruchsfall neben modernster Drohnentechnik und Wärmebildkameras eine schnelle und effektive Fallwildsuche sicherstellen sollen. [...] Teil der umfangreichen Präventionsmaßnahmen sind zudem insbesondere ein Anreizprogramm zur intensiven Bejagung von Wildschweinen mit einer Aufwandsentschädigung von bis zu 100 Euro pro erlegtem Wildschwein und die Beschaffung von Zaunmaterial.

Die vollständige Pressemitteilung mit weiteren Informationen zu den Vorsorgemaßnahmen finden Sie auf beim StMUV auf der Seite Glauber: Bayern rüstet sich gegen Afrikanische Schweinepest

Weitere Informationen

Um den Ausbruch und die Weiterverbreitung der ASP nach Bayern zu verhindern, wurde bereits ein umfangreiches Maßnahmenpaket aufgelegt. Ein landesweit koordiniertes, schnelles und zielgerichtetes Vorgehen stellt der bayerische Rahmenplan Afrikanische Schweinepest sicher.

FAQs zum Thema Afrikanische Schweinepest (ASP) (African swine fever)

Wie ist die ASP bei erkrankten Schweinen zu erkennen und was mache ich, wenn ich ein verendetes Wildschwein finde? Eine umfangreiche Liste mit Fragen und Antworten zur ASP finden Sie beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auf der Seite FAQs zum Thema Afrikanische Schweinepest (ASP) (African swine fever)

Erklärfilm des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur ASP

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    Haben Sie schon einmal von der Afrikanischen Schweinepest #ASP gehört? Die #AfrikanischeSchweinepest ist ungefährlich für uns Menschen, aber eine Bedrohung für die #Landwirtschaft und #Schweine.

Merkblatt zur Afrikanischen Schweinepest des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz

Das Merkblatt als PDF-Dokument finden Sie – auch in anderen Sprachen – beim StMUV auf der Seite Afrikanische Schweinepest (ASP)

Stmuv Merkblatt Asp

 

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