Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 068/15
30.06.2015
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Asylsuchende: Regierung von Oberfranken weitet Erstaufnahmekapazitäten aus

Die Regierung von Oberfranken erhöht ihre Kapazitäten im Bereich der Erstaufnahme von Asylbewerbern. In der Bernecker Straße in Bayreuth wird jetzt eine weitere Aufnahmeeinrichtung in Betrieb genommen. Die Behörde reagiert damit auf die anhaltend hohen Zugangszahlen an Asylsuchenden.

Im ehemaligen Verkaufsgebäude für Arena-Bademoden finden zunächst bis zu 100 Menschen Platz. Eine Aufstockung auf 200 Plätze ist bereits vorgesehen. Die Halle wird Bestandteil des derzeit bestehenden Übergangs-Aufnahme-Systems der Bezirksregierung. Dieses besteht darin, die vorhanden Erstaufnahmeeinrichtungen in München, Deggendorf und Zirndorf zu unterstützen. Daher kommen regelmäßig Entlastungs-Busse mit Asylbewerbern vor allem aus Oberbayern in Bayreuth an. Die Menschen werden erfasst und untersucht. Sie bleiben eine kurze Zeit in der Erstaufnahmeeinrichtung, ehe sie entweder in andere Bundesländer weiterverteilt oder dauerhaft in Oberfranken untergebracht werden. "Wir sind sehr froh, dass wir die Halle in der Bernecker Straße anmieten konnten", betont Regierungsvizepräsidentin Petra Platzgummer-Martin. "Sie stärkt nicht nur unsere Erstaufnahmekapazitäten, sondern ermöglicht auch eine Freigabe der Stadtbadhallen." Diese dienen seit Februar als Notunterkünfte und können zum Schuljahresbeginn wieder für Schul- und Vereinszwecke genutzt werden.

Bis zur Errichtung der regulären Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in der Herzogmühle wird noch einige Zeit vergehen. Die Übergangs-Aufnahmeeinrichtung sorgt dafür, dass Stück für Stück ein Dauerbetrieb eingerichtet wird, der dann in eine reguläre Erstaufnahmeeinrichtung überführt wird.

Blick in die ehemalige Arena-Halle

Blick in die ehemalige Arena-Halle
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