Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 136/15
11.12.2015
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Bayreuth ab 14.12.2015 selbständige Erstaufnahmeeinrichtung

Die Übergangsaufnahmeeinrichtung in der Wilhelm-Busch-Straße in Bayreuth arbeitet ab 14.12.2015 als reguläre, selbständige Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber.

Bisher war die Einrichtung in Bayreuth als Außenstelle der Aufnahmeeinrichtungen München, Schweinfurt und Zirndorf tätig. Im Rahmen des Wechsels zur Erstaufnahmeeinrichtung wurde die Unterbringungskapazität in Bayreuth auf 580 Plätze erhöht. Zudem hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge seit dem 01.12.2015 eine Außenstelle in Bayreuth eröffnet. Diese Stelle war zwingende Voraussetzung für das Betreiben einer selbständigen Erstaufnahmeeinrichtung.

Was verändert sich? Die Bayreuther Einrichtung ist nun eine im EASY-Verteilungssystem des Bundes enthaltene Erstaufnahmeeinrichtung und anteilig ab 14.12.2015 für die Aufnahme von Asylbewerbern aus den Ländern Syrien, Irak, Eritrea und Afghanistan zuständig. Asylbewerber aus diesen Herkunftsländern werden nach der Registrierung und Untersuchung dann nicht mehr weitergeleitet in andere Bundesländer. Gleichzeitig können Erstaufnahmeeinrichtungen in anderen Bundesländern Asylsuchende aus diesen Herkunftsstaaten nach Bayreuth senden. Zugänge aus anderen Ländern werden von der Regierung von Oberfranken zunächst zwar ebenfalls registriert und erstuntersucht, dann jedoch weitergeleitet in die dafür zuständigen Einrichtungen.

Mit der Überführung in eine selbständige Erstaufnahmeeinrichtung kommt die Regierung von Oberfranken der Zielsetzung der bayerischen Staatsregierung nach, in jedem Regierungsbezirk eine vollwertige Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber zu installieren. So wurde auch die Übergangsaufnahmeeinrichtung in Regensburg am 11.12.2015 in eine Erstaufnahmeeinrichtung umgewandelt. Zudem wurde am 11.12.2015 in Donauwörth eine Erstaufnahmeeinrichtung eröffnet.