Regierung von Oberfranken

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Pressemitteilung-Nr.: 055/17
29.05.2017
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Hohe Waldbrandgefahr in Oberfranken;
Regierung von Oberfranken ordnet vorsorglich Luftbeobachtung an

Die Regierung von Oberfranken hat im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten für Oberfranken beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayreuth am Dienstag, 30. Mai 2017, die Waldbrandbefliegung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet.

Aufgrund der immer noch bestehenden hohen Temperaturen und der zunehmenden Trockenheit besteht in Oberfranken flächig hohe Waldbrandgefahr.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord der eingesetzten Flugzeuge befinden sich neben den Piloten ausgebildete Luftbeobachter, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, wird aus der Luft per Funk die Feuerwehr alarmiert und die Einsatzkräfte werden zur Brandstelle gelotst. Die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz trägt die Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds.

Alle Besucher der oberfränkischen Wälder werden dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald.