Regierung von Oberfranken

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Pressemitteilung-Nr.: 127/18
23.11.2018
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Regierung von Oberfranken bewilligt der Gemeinde Seybothenreuth 80.000 Euro Zuschuss für den Ersatzneubau einer Fußgängerquerung am Haltepunkt Seybothenreuth

Die Regierung von Oberfranken hat der Gemeinde Seybothenreuth im Landkreis Bayreuth eine Förderung in Höhe von 80.000 Euro bewilligt. Die Mittel stammen aus dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (BayGVFG) und dem Bayerischen Finanzausgleichsgesetz (BayFAG) und dienen einer sicheren und zeitgemäßen Fußgängerquerung der Bahngleise am Haltepunkt Seybothenreuth.

Um in der Ortschaft Seybothenreuth vom nördlich der Bahnstrecke gelegenen Außenbahnsteig in die südlich der Bahn gelegenen Wohngebiete zu gelangen, müssen die Fußgänger derzeit die östlich gelegene Eisenbahnbrücke benutzen. Da dies mit einem Umweg verbunden ist, überqueren Fußgänger leider sehr häufig verbotenerweise die Gleise direkt im Bereich des Haltepunktes.

Die Gemeinde Seybothenreuth verlegt deshalb die bestehende westliche, aber nur selten genutzte Kreuzungsstelle um rund 300 Meter an den Haltepunkt Seybothenreuth. Die Bauarbeiten sind zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse dringend erforderlich.

Die Kosten für die Baumaßnahmen wurden auf insgesamt rund 95.000 Euro geschätzt. Nach den Regelungen des Eisenbahnkreuzungsgesetzes werden die Gesamtkosten von der Gemeinde Seybothenreuth getragen. Vom Kostenanteil der Gemeinde sind rund 90.000 Euro zuwendungsfähig. Der nun bewilligte Zuwendungsbetrag in Höhe von 80.000 Euro bedeutet einen Fördersatz von ca. 90 Prozent. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und werden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.

Die Bauarbeiten haben im Sommer 2018 begonnen und werden voraussichtlich Ende 2018 fertig gestellt.