Regierung von Oberfranken

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Pressemitteilung-Nr.: 002/19
04.01.2019
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Staatliche Förderung für 'Nordhalben Village'

Nordhalben im Landkreis Kronach geht den Leerstand aktiv an: Unter dem Titel "Nordhalben Village/coworking and networking in perfect nature" soll das alte Schulhaus zum Ort für visionäre Ideen werden. Die Regierung von Oberfranken hat dem Markt Nordhalben nun für das Projekt eine Zuwendung über rund 600.000 Euro bewilligt. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und werden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.

"Nordhalben Village", das Impulsprojekt der "Förderoffensive Nordostbayern"' in Nordhalben, soll wieder Leben in den Ortskern bringen. "Village" deshalb, weil Nordhalben eine gut funktionierende Gemeinde inmitten der Natur des Frankenwaldes darstellt. "Coworking", weil die alte Schule Platz für Gemeinschaftsbüros junger Unternehmer auf Mietbasis anbietet, die noch nicht in eigene Büros investieren können. Dadurch entstehen neue, innovative IT-Arbeitsplätze, auch in Verbindung mit Wohnraum, die jungen Menschen in der Region eine Perspektive in ihrer Heimat geben. Multifunktionsräume stehen nach Fertigstellung auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Also "CoWorking" und "CoLiving" unter einem Dach.

Für zirka 1,2 Millionen Euro Gesamtkosten kann der Markt Nordhalben das überwiegend leerstehende Schulgebäude umbauen, sanieren und so eine vor Jahren vom Regionalmanagement des Landkreises Kronach initiierte Idee umsetzen. Nordhalben schafft auf diese Weise Büro- und Wohnflächen für innovative Unternehmen und damit auch die Voraussetzung für neue Arbeitsplätze.

Eine einmalige Kooperation zwischen der Städtebauförderung, Bayerisches Sonderprogramm "Förderoffensive Nordostbayern", und dem Modellvorhaben "Land(auf)schwung" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft macht es für den Markt Nordhalben erschwinglich, dieses zukunftsweisende Projekt zu realisieren. Etwa 1 Million Euro Fördergelder stehen für das Projekt zur Verfügung: rund 600.000 Euro bei einem Fördersatz von 90 Prozent auf die zuwendungsfähigen Kosten aus der bayerischen "Förderoffensive Nordostbayern" für die Sanierung der Bausubstanz und rund 400.000 Euro Bundesmittel von "Land(auf)schwung" für Betrieb und Einrichtung.