Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 001/20
16.01.2020
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Kunstplattform 'Regierung und Kunst';
Vernissage zur Ausstellung Lucie Kazda am 23. Januar 2020 – 'UBI BENE IBI PATRIA'

Die Regierung von Oberfranken setzt ihre Reihe "Regierung und Kunst" im Januar 2020 fort.

Die Vernissage findet

am Donnerstag, den 23. Januar 2020
um 18:00 Uhr
im Bibliothekssaal (K 241) der Regierung von Oberfranken,
Ludwigstraße 20, 95444 Bayreuth,

statt.

Die Ausstellung ist vom 24.01.2020 bis 24.04.2020 montags bis freitags von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

Zur Künstlerin und zur Ausstellung:

Lucie Kazda wurde 1974 in Tschechien geboren, lebt aber bereits seit fast 25 Jahren in Deutschland. An der Kunsthochschule Weißensee, Berlin studierte sie von 1999 bis 2005 Textil- und Oberflächendesign. Ihre akademische Ausbildung vertiefte sie zuletzt mit einer Weiterbildung zur Kuratorin an der Berliner Universität der Künste.

Heute lebt Lucie Kazda mit ihrer Familie in Bayreuth und ist in der fränkischen Kunstszene als eine anerkannte und sehr präsente Künstlerin angekommen. Allein im Jahr 2019 bestritt sie Ausstellungen in namhaften Einrichtungen wie der Kunsthalle Schweinfurt, in Museen in Bamberg, Erlangen und Bayreuth – aber auch bei kleinen feinen Adressen wie den Schlössern in Roth oder Thurnau und weit darüber hinaus im NRW-Forum Düsseldorf.

In der nun für den Jahresanfang 2020 anstehenden Ausstellung an der Regierung von Oberfranken widmet sich Lucie Kazda unter der Überschrift "Ubi bene ibi patria" dem Begriff der Heimat, genauer seiner Verortung: "Wo es gut ist, dort ist (meine) Heimat". Damit definiert sie vor dem Hintergrund ihres eigenen Lebensverlaufs in Tschechien und Deutschland – aber auch im Hinblick auf die öffentliche Diskussion der Migrationsbewegung – ihre ganz eigene Begriffsbestimmung. Heimat ist für sie also ein Gefühl des Individuums und seiner kulturellen und sozialen Einbindung.

Künstlerisch drückt Lucie Kazda das in abstrakten Bildern durch Öl auf Papier, Leinwand oder Pergament aus, die den Betrachter zur Versenkung und Reflexion einladen.

Foto: Lucie Kazda: 'Alles. Nichts. Und was dazwischen.'
Lucie Kazda: "Alles. Nichts. Und was dazwischen."
Format 3000x3000