Regierung von Oberfranken

Stellenangebote

Pressemitteilung-Nr.: 024/20
09.04.2020
PDF-Version (93 KB)

Hohe Waldbrandgefahr in Oberfranken: Regierung ordnet vorsorgliche Luftbeobachtung an

Aufgrund der für Oberfranken geltenden Wettervorhersage für die kommenden Tage (Temperaturen über 20 Grad, Sonnenschein und vor allem keinerlei Regen) und der damit verbundenen erwarteten hohen Waldbrandgefahr für besonders gefährdete Waldgebiete hat die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth von Freitag (Karfreitag), 10.04.2020, bis Montag (Ostermontag), 13.04.2020, die Durchführung von vorsorglichen Beobachtungsflügen angeordnet.

Zum Einsatz kommt der sogenannte "Schnelle Einsatzhubschrauber" (SEH). Der Hubschrauber wird von einem Piloten geflogen, der selbst ausgebildeter Luftbeobachter ist. Damit kann im Hinblick auf die Corona-Pandemie und die beengte Situation in den Beobachtungsluftfahrzeugen auf den zusätzlichen Einsatz eines separaten Luftbeobachters verzichtet werden.

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle, die im Rahmen der bestehenden Ausgangsbeschränkungen in Wald und Flur unterwegs sind, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald.