Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 063/20
08.09.2020
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Straßenbauförderung: Landkreis Coburg erhält Zuwendungen für den Bau eines neuen Kreisverkehrsplatzes bei Untersiemau

Die Regierung von Oberfranken fördert die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Dazu wurde für den Bau eines neuen Kreisverkehrsplatzes bei Untersiemau nun ein Betrag in Höhe von 980.000 Euro bewilligt.

Zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und Erhöhung der Verkehrssicherheit hat der Landkreis Coburg die bestehende Einmündung der Kreisstraße CO 12 in die Kreisstraße CO 28 bei Untersiemau zu einem Kreisverkehrsplatz mit einem Außendurchmesser von 45 Metern umgebaut. Bei der bestehenden Einmündung zeigten sich erhebliche Verkehrsdefizite – dies äußerte sich in wiederkehrenden Unfällen. Zusätzlich wies der Streckenabschnitt aufgrund des unzureichenden Fahrbahnaufbaues und der ungenügenden Straßenentwässerung Verdrückungen und Setzungen auf.

Die veranschlagten Gesamtkosten betragen rund 2,21 Millionen Euro, von denen rund 1,22 Millionen Euro zuwendungsfähig sind. Der bewilligte Zuwendungsbetrag in Höhe von 980.000 Euro bedeutet einen Fördersatz von ca. 80,3 Prozent und setzt sich zusammen aus 740.000 Euro (60,7 Prozent) aus dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (Art. 2 BayGVFG) und 240.000 Euro (19,7 Prozent) aus dem Finanzausgleichsgesetz (Art. 13 c BayFAG). Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und werden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.

Die Bauarbeiten haben bereits im Sommer 2019 begonnen und wurden endgültig im Juli 2020 abgeschlossen.

Zwischenbauzustand des neuen Kreisverkehrsplatzes
Zwischenbauzustand des neuen Kreisverkehrsplatzes
Foto: Thomas Haas, ROFr. © | Format 3000x2000