Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 072/20
13.10.2020
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Straßenbauförderung: Stadt Bamberg erhält Zuwendungen für den Umbau der Einmündung Berliner Ring - Münchner Ring

Das Staatliche Bauamt Bamberg führt dringende Arbeiten zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse durch und baut den Knotenpunkt Berliner Ring (Staatsstraße St 2244) - Münchner Ring (Bundesstraße B 22) um.

Bei der bestehenden Einmündung zeigten sich erhebliche Verkehrsdefizite und es kam wiederkehrend zu Unfällen. Die angeschlossenen Straßen werden nun den aktuellen verkehrlichen Anforderungen, zum Beispiel in Bezug auf Tragfähigkeit und Breite, angepasst. Die Geh- und Radwege werden ausgebaut und barrierefrei mit taktilen Elementen ergänzt. Damit wird die Verkehrssicherheit am Knotenpunkt für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer erheblich erhöht. Die auszuführende Planungslösung ist eine Gemeinschaftsmaßnahme des Bundes (B 22) und der Stadt Bamberg (St 2244 in Baulast der Stadt).

Für den sich aufgrund gesetzlicher Regelungen ergebenden städtischen Kostenanteil hat die Regierung von Oberfranken der Stadt Bamberg eine Zuwendung in Höhe von 290.000 Euro bewilligt.

Die veranschlagten Gesamtkosten betragen rund 1,45 Millionen Euro, von denen rund 480.000 Euro zuwendungsfähig sind. Der bewilligte Zuwendungsbetrag in Höhe von 290.000 Euro bedeutet einen Fördersatz von 60,4 Prozent. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und werden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.

Die Baumaßnahme auf rund 500 Meter Länge wird seit Juni 2020 vom Staatlichem Bauamt Bamberg durchgeführt und soll im Herbst 2020 abgeschlossen sein.