Regierung von Oberfranken

Pressemitteilung-Nr.: 081/20
27.10.2020
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Straßenbauförderung: Staatliche Zuwendungen für die Stadt Coburg für den Ausbau der Gabelsberger Straße

Die Regierung von Oberfranken fördert die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur der Stadt Coburg und hat dazu für den Ausbau der Gabelsberger Straße mit Ertüchtigung der Böschung nun eine Förderung von 560.000 Euro bewilligt.

Die Stadt Coburg führt dringende Arbeiten zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse durch und baut die Gabelsberger Straße auf einer Länge von rund 200 Metern mit einer Fahrbahnbreite von 4,00 Metern aus. Bestandteil der Ausbaumaßnahme ist auch die Sicherung der Böschung mittels einer rund 100 Meter langen aufgelösten Bohrpfahl-wand. Nachdem der Hangbereich der Gabelsberger Straße starkes Kriechverhalten aufweist, das sich in Längsrissen und Setzungen im Fahrbahnbereich äußerte, waren die baulichen Aufwendungen dringend erforderlich. Die weiteren vorhandenen Schäden resultieren aus dem unzureichenden Fahrbahnaufbau, der durch die Baumaßnahme nun den verkehrlichen Anforderungen angepasst wird.

Die veranschlagten Gesamtkosten betragen rund 1,87 Millionen Euro, von denen rund 1,4 Millionen Euro zuwendungsfähig sind. Der bewilligte Zuwendungsbetrag in Höhe von bis zu 560.000 Euro bedeutet einen Fördersatz von 40 Prozent aus dem Finanzausgleichsgesetz (Art. 13 c BayFAG). Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und werden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.

Die Bauarbeiten haben bereits im Frühjahr begonnen und sollen bis zum Jahresende abgeschlossen werden.

Ausbau der Gabelsberger Straße mit Ertüchtigung der Böschung mittels einer Bohrpfahlwand während der Bauausführung.
Ausbau der Gabelsberger Straße mit Ertüchtigung der Böschung mittels einer Bohrpfahlwand während der Bauausführung.
Foto: Thomas Haas, ROFr. © | Format 3000x2000