Regierung von Oberfranken

Ausweisung von Naturschutzgebieten und Landschaftsschutzgebieten

Die Ausweisung von Natur- und Landschaftsschutzgebieten kann vielfältige Interessen der Bürger berühren; daher ist ein Verfahren mit Beteiligung der Öffentlichkeit durchzuführen.

Zuständig für die Ausweisung von Naturschutzgebieten ist die Regierung von Oberfranken, für die Ausweisung von Landschaftsschutzgebieten, die sich über mehr als einen Landkreis erstrecken, ist es der Bezirk Oberfranken, für den die Regierung wesentliche Aufgaben übernimmt.

Der Verfahrensablauf

Vor der Ausweisung neuer Natur- und Landschaftsschutzgebiete findet nicht nur eine Anhörung der beteiligten Stellen, Landkreise und Gemeinden, also der sogenannten Träger öffentlicher Belange, statt, sondern auch eine Öffentlichkeitsbeteiligung.
Zu diesem Zweck werden die Entwürfe der Rechtsverordnungen mit den Karten auf die Dauer eines Monats in den von der Unterschutzstellung betroffenen Gemeinden und Landratsämtern öffentlich ausgelegt. Ort und Dauer der Auslegung werden mindestens eine Woche vorher ortsüblich bekanntgemacht. Während der Auslegungsfrist können Bedenken und Anregungen bei den Gemeinden bzw. Landratsämtern von jedermann vorgebracht werden.

Die Entscheidung

Die vorgebrachten Bedenken und Anregungen werden von der für den Erlass der Rechtsverordnung zuständigen Behörde geprüft. Das Ergebnis der Prüfung wird den Betroffenen nach Abschluss des Verfahrens mitgeteilt. Sind die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt erlässt die zuständige Stelle die entsprechende Rechtsverordnung zur Unterschutzstellung.

Ansprechpartner

Hubert Hedler
Sachgebiet 55.1
Tel.: 0921/604-1513
Fax: 0921/604-4513
E-Mail: Hubert Hedler