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Trinkwasser - Grundsätze und Ziele

Foto von einem Wasserhahn
Quelle:
© Bayerisches Landesamt für Umwelt

Während weltweit rund 1,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, beträgt der Anschlussgrad an die öffentliche Trinkwasserversorgung in Oberfranken über 99 %.

Bereits die Bayerische Verfassung formuliert im Artikel 83 "die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser" als kommunale Pflichtaufgabe. Rund 240 Versorgungsunternehmen mit ca. 460 Wassergewinnungsanlagen (Abgabemenge größer als 1000 m3/Jahr) garantieren in Oberfranken jederzeit eine flächendeckende Versorgung mit Trink- und Löschwasser. Unsere dezentralen Versorgungsstrukturen unter der Verantwortung der Kommunen haben sich bewährt.

Wasser als Allgemeingut, als unentbehrliches und nicht ersetzbares Lebensmittel kann nicht gehandelt werden wie Strom oder Gas. Die Wasserversorgung soll als Pflichtaufgabe der Daseinsvorsorge in kommunaler Hand bleiben. Eine Beteiligung Privater bei der Durchführung der kommunalen Aufgabe Wasserversorgung kann dabei sinnvoll sein.

Eine verstärkte kommunale Zusammenarbeit und die Teilnahme an freiwilligen Leistungsvergleichen mittels Kennzahlen (sog. Benchmarking) sind auch für kleine Versorgungsunternehmen geeignete Instrumente, um sich für die Zukunft fit zu machen. Gerade vor dem Hintergrund vielfältiger Aktivitäten auf EU-Ebene kommt - auch beim hohen Stand der Wasserversorgung - einer zielgerichteten Modernisierung große Bedeutung zu.

Weiterführende Informationen:

Ansprechpartner

Werner Hammon
Sachgebiet 52
Tel.: 0921/604-1552
Fax: 0921/604-4552
E-Mail: Werner Hammon