Regierung von Oberfranken

Trinkwasser - überörtliche Versorgung

Foto von der Trinkwassertalsperre Mauthaus
© Wasserwirtschaftsamt Kronach

Franken ist generell auf Grund seiner naturräumlichen Voraussetzungen ein Wassermangelgebiet. In einigen Regionen Oberfrankens reichen die örtlichen Grundwasservorkommen nicht aus. Die Jahresniederschläge schwanken zwischen 500 - 900 mm, ein sehr hoher Anteil verdunstet, ein Teil fließt ab. Für die Grundwasserneubildung bleiben folglich in Trockenjahren nur noch ca. 65 mm im Jahr übrig.

Um diese Defizite auszugleichen, haben sich betroffene Gemeinden in überörtlichen Zweckverbänden zur Wasserversorgung organisiert und ein überörtliches Netz aufgebaut. Ohne diesen überörtlichen Ausgleich, wie z. B. durch die Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO), würde in vielen Teilen Oberfrankens im Sommerhalbjahr die Trinkwasserabgabe Probleme bereiten.

Das Rohwasser bezieht die FWO aus der Trinkwassertalsperre Mauthaus, die vom Freistaat Bayern im Jahr 1975 in Betrieb genommen wurde. Für die überörtliche Wasserversorgung können dort bis zu 12,6 Mio. m³ Rohwasser pro Jahr zur Verfügung gestellt werden.

Aufgabe der FWO ist, das Rohwasser in der Trinkwasseraufbereitungsanlage Rieblich aufzubereiten und anschließend in Oberfranken über ein Fernleitungsnetz an Gemeinden zu verteilen. Diese verteilen über ihre Ortsnetze das Trinkwasser dann weiter bis zum Endkunden (private Haushalte, Gewerbe, Industrie).

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