Regierung von Oberfranken

Förderung der außerschulischen beruflichen Bildung

  • Förderung der Beruflichen Weiterbildung in der Wirtschaft und für Maßnahmen zur Verbesserung der Fachkräfteversorgung der bayerischen Wirtschaft sowie zur Förderung von Projekten zur Integration von anerkannten Asylbewerbern, Asylbewerbern und Geduldeten mit guter Bleibeperspektive (Flüchtlinge) in Ausbildung und Arbeit

  • Die Förderung dient vorwiegend dem Ziel, größenbedingte Nachteile kleiner und mittlerer Betriebe (KMU) bei der Weiterbildung auszugleichen. Kleine und mittlere Betriebe und deren Beschäftigte sind auf überbetriebliche Bildungseinrichtungen angewiesen.

    Förderfähig sind investive und nicht investive Maßnahmen.

  • Förderung eines Innovationsclusters im Handwerk durch ein Informations-, Beratung- und Technologietransfernetzwerk

  • Mit der Förderung sollen die Innovationsbereitschaft und -fähigkeit der Handwerksbetriebe sowie ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zukunftsorientiert gestärkt werden.Zugleich gilt es, u. a. durch die Unterstützung und Begleitung von Strukturwandlungsprozessen im Zuge der demografischen Entwicklung und der digitalen Transformation Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen. Außerdem sollen Existenzgründungs- und Übernahmeprozesse unterstützt werden. Weitere Ziele sind die Verbesserung der Leistungsqualität (Verbraucherschutz), die Erhaltung der Versorgungsfunktionen im ländlichen Raum und die Erhöhung der betrieblichen Energie-, Material- und Rohstoffeffizienz (Umweltschutz).

    Gefördert werden der Erhalt und Ausbau des Informations-, Beratungs- und Technologietransfernetzwerkes der Handwerksorganisationen sowie entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen für die Stelleninhaberinnen und Stelleninhaber aus dem Netzwerk. Die Umsetzung der Förderziele erfolgt aufgrund der unterschiedlichen betrieblichen Bedürfnisse durch drei ineinandergreifende Module:

    • Betriebsberatungsstellen (BB),
    • Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT),
    • Gewerbespezifische Informationstransferstellen (GIT).

    Weitere Infos sind folgender Richtlinie zur Förderung eines Innovationsclusters im Handwerk vom 10.01.2017 zu entnehmen.

  • Förderung der überbetrieblichen Beruflichen Fortbildung im Handwerk

  • Die Förderung dient dem Ziel, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Handwerksunternehmen zu verbessern und die Anpassung an veränderte wirtschaftliche und technische Bedingungen zu erleichtern. Steigende Anforderungen in technischen und betriebswirtschaftlichen Fragen schaffen einen Anpassungsdruck, der ein bedarfsgerechtes Lehrgangsangebot erfordert.

    Förderfähig sind Lehrgänge, Seminare u. ä. der überbetrieblichen beruflichen Fortbildung im Handwerk, deren Träger Handwerksorganisationen sind.

  • Förderung der Überbetrieblichen Ausbildung im Handwerk in der beruflichen Grundbildung (1. Ausbildungsjahr)

  • Wegen der hohen volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung eines qualifizierten Beschäftigungspotenzials gewährt der Freistaat Bayern Zuschüsse zu den Kosten überbetrieblicher Lehrgänge in der beruflichen Grundbildung.

    Förderfähig sind Lehrgänge der überbetrieblichen Unterweisung für Lehrlinge im 1. Ausbildungsjahr.

  • Förderung der überbetrieblichen Ausbildung im Handwerk im 2. bis 4. Ausbildungsjahr (Fachstufe) - Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU)

  • Die Förderung der überbetrieblichen Lehrgänge erfolgt mit Landes- und ESF-Mitteln nach Maßgabe der "Arbeitsgrundsätze" (PDF-Dokument), die nachfolgend zum Download zur Verfügung stehen.

    Wegen der hohen volkswirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Bedeutung ei-nes qualifizierten Beschäftigungspotentials gewährt der Freistaat Bayern nach Maß-gabe interner Arbeitsgrundsätze und der allgemeinen und spezifischen Projektauswahlkriterien Zuschüsse zu den Kosten überbetrieblicher Lehrgänge in der Fachstufe.

    Die Förderung umfasst Lehrgänge der überbetrieblichen Unterweisung für Lehrlinge im 2. bis 4. Ausbildungsjahr.

  • Förderungen überbetrieblicher Berufsbildungsstätten (ÜBS)

  • Die Förderung der überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) ist wesentlicher Teil einer Infrastrukturförderung im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Sie dient der flächendeckenden Grundversorgung unter dem Gesichtspunkt der Qualitätssicherung, wobei aufgrund der sich ständig verändernden Rahmenbedingungen wie der demographischen Entwicklung und des technologischen Wandels die Weiterentwicklung der ÜBS zu multifunktionalen Berufsbildungszentren mit Blick auf das lebenslange Lernen ermöglicht werden soll.

    Mit der Förderung soll eine adäquate Infrastruktur der ÜBS durch Modernisierung bzw. Umstrukturierung gewährleistet und an die veränderten bildungspolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst werden.

    Gegenstand der Förderung sind die Modernisierung bzw. Umstrukturierung von ÜBS und die Weiterentwicklung von ÜBS zu Kompetenzzentren.

    Weitere Infos auf der Seite des Bundesinstituts für Berufsbildung