Regierung von Oberfranken

Erfolgreicher Breitbandausbau in Oberfranken

Seit knapp vier Jahren gibt es die Förderung nach der Bayerischen Breitbandrichtlinie. Die Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen trat am 10. Juli 2014 in Kraft. Eine Zwischenbilanz zur Breitbandförderung in Oberfranken fällt positiv aus.

Zweck der Förderung ist der Aufbau hochleistungsfähiger Breitbandnetze. Empfänger der Fördermittel sind die Städte und Gemeinden. In Oberfranken sind alle 214 Städte und Gemeinden in das Förderprogramm eingestiegen. Das bedeutet, dass sie zumindest die notwendige Markterkundung durchgeführt haben. Die allermeisten Gemeinden haben Förderanträge gestellt.

Die Regierung hat bisher 259 Zuwendungsbescheide für 192 Gemeinden auf der Grundlage der Breitbandrichtlinie erlassen. Die unterschiedlichen Zahlen ergeben sich daraus, dass viele Gemeinden nicht nur ein Förderprojekt, sondern zwei, drei oder in einigen Fällen sogar vier geförderte Maßnahmen (in der Regel für verschiedene Gemeindeteile) zur Förderung angemeldet haben. Hinzu kommen weitere neun Zuwendungsbescheide nach der Kofinanzierungs-Breitbandrichtlinie vom April 2016; auf deren Grundlage kann eine Kofinanzierung zur Breitbandförderung des Bundes gewährt werden. Insgesamt wurden in Oberfranken 107,3 Millionen Euro Fördermittel bewilligt.

Von entscheidender Bedeutung ist, dass durch die gewährten Fördermittel die Versorgung in der Fläche signifikant verbessert werden konnte. Hier ist in den letzten drei Jahren viel geschehen.

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft hat eine Studie vorgestellt, nach der sich der Versorgungsgrad nach Geschwindigkeit und Regionstyp in Oberfranken als deutlich höher als im bayerischen Landesdurchschnitt erweist. Das gilt insbesondere für die Versorgung ländlicher Gebiete, die in der Studie als Gebiete bezeichnet sind, die weniger als 100 Einwohner je km² aufweisen. In diesen Bereichen hatten Ende 2017 55,5 % der Haushalte einen Zugang zu Anschlüssen mit über 50 Mbit/s im Download und 76,6 % der Haushalte einen Zugang zu Anschlüssen mit über 30 Mbit/s. In Oberfranken entspricht dies einer Verbesserung von 30 Prozentpunkten in den letzten beiden Jahren. Auch in halbstädtischen und städtischen (mehr als 500 Einwohner je km²) Regionen liegt der oberfränkische Versorgungsgrad nach dieser Studie über dem bayerischen Landesdurchschnitt. Im gesamtbayerischen Durchschnitt hatten in ländlichen Gebieten Ende 2016 36,7 % Zugang zu 50 Mbit/s und 62,5 % zu 30 Mbit/s.

Eine leistungsfähige Breitbandversorgung ist eine Grundvoraussetzung für die ständig fortschreitende Digitalisierung. Nähere Informationen zur Breitbandförderung finden sich auf der Homepage der Regierung unter

Stand: 07.06.2018

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