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Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19)
Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen

(Stand: 28.05.2020 - 14:00 Uhr)

Soforthilfe Corona

Vorsicht vor Fake-Seiten und Fake-E-Mails in Bezug auf die Soforthilfe für Corona

Betrüger versuchen aktuell massiv, personenbezogene Daten von Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürgern abzugreifen. Wer sich für das Soforthilfeprogramm der Bundesregierung oder des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie interessiert, gelangt möglicherweise auf eine Fake-Seite. Das Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt deshalb davor, ein entsprechendes Formular auf Fake-Internetseiten auszufüllen und hochzuladen. Insbesondere auch per E-Mail wird von Betrügern versucht, Daten von Corona-Hilfesuchenden zu stehlen. Konkret geht es um die vermeintlich vom Ministerium versendete E-Mail mit dem Betreff Corona Zuschuss – Bestätigung und Belehrung. Darin werden die Unternehmen aufgefordert, eine Bescheinigung für das Finanzamt auszufüllen und an den Absender zurückzusenden. Es handelt sich um eine gefälschte Nachricht, das Bayerische Landeskriminalamt ist bereits eingeschalten.

Das Wirtschaftsministerium fordert alle Empfänger dieser E-Mail auf, die Nachricht zu ignorieren. Eventuelle schriftliche Rückfragen zu Soforthilfe-Anträgen laufen über die zuständige Bezirksregierung oder die Landeshauptstadt München. Offizielle E-Mails des Wirtschaftsministeriums zur Soforthilfe stammen von der E-Mail-Adresse noreply@soforthilfe-corona.bayern.

Das Antragsverfahren ist seit 31.03.2020, 14:00 Uhr, ausschließlich medienbruchfrei digital durchführbar. Antragsteller können ihren Antrag ausschließlich online stellen und absenden. Den Link zum Antragsformular finden Sie auf der Website des Bayerischen Wirtschaftsministerium: www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

Die Soforthilfe richtet sich an Freiberufler, Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern in Bayern, die aktuell von Liquiditätsproblemen betroffen sind. Die Höhe der Soforthilfe ist dabei gestaffelt nach Anzahl der Mitarbeiter. Nach der Bayerischen Staatsregierung hat auch die Bundesregierung ein Soforthilfeprogramm für Betriebe und Freiberufler aufgelegt. Die Verzahnung der beiden Programme ermöglicht höhere Zahlungen für alle abgedeckten Betriebsgrößen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Hier können Sie Ihren Antrag bis zum 31.05.2020 für die Soforthilfe-Programme des Bundes bzw. des Freistaates Bayern ausschließlich online stellen:

 
Bitte beachten Sie: Nach dem 31.05.2020 eingehende Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden.

Bitte senden Sie Ihren Antrag nicht postalisch, per Fax oder per E-Mail an das Bayerische Wirtschaftsministerium oder die Regierung von Oberfranken. Ausgedruckte, Fax- oder E-Mailanträge können nicht bearbeitet werden.

Bislang wurden 143,47 Mio. Euro an Soforthilfen bewilligt.

Definition zum Liquiditätsengpass

Voraussetzung für die Soforthilfen (Bund wie Land) ist, dass der Antragsteller durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen.

Private und sonstige (= auch betriebliche) liquide Mittel müssen nicht zur Deckung des Liquiditätsengpasses eingesetzt werden. Personalkosten fallen nicht unter den erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand. Auch die Kosten der privaten Lebenshaltung (private Miete, private Krankenversicherung etc.) können nicht eingerechnet werden, da auch diese kein erwerbsmäßiger Sach- und Finanzaufwand sind.

Wichtige Hinweise

Sollten Sie Ihren Antrag nicht über das Online-Tool gestellt, sondern postalisch oder ggf. per Fax verschickt haben oder sollten Sie unsicher sein, Ihren ursprünglichen Antrag vollständig ausgefüllt zu haben und bis heute immer noch keinen Bescheid erhalten haben, empfehlen wir Ihnen, rechtzeitig vor dem 31. Mai 2020 rein vorsorglich einen erneuten Antrag zu stellen. Geben Sie dabei bitte an, dass Sie bereits einen Antrag gestellt haben. Selbstverständlich wird Ihr ursprünglicher, bei Ihrer Bewilligungsstelle eingegangener Antrag vorrangig bearbeitet.

Telefonische Beratung

Wir haben mit den oberfränkischen Wirtschaftskammern vereinbart, dass eine telefonische Beratung zur Soforthilfe Corona durch diese erfolgt.

  • Kooperationsprojekt der IHK Oberfranken
    Tel. der IHK für Oberfranken: 0921 886-0
  • Kooperationsprojekt der Handwerkskammer für Oberfranken
    Tel. der Handwerkskammer für Oberfranken: 0921 910-150
  • Kooperationsprojekt der IHK zu Coburg
    Tel. der IHK zu Coburg: 09561 7426-776
  • Regierung von Oberfranken
    Tel. 0921 604-1355

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Hilfsprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler zur Sicherung des Lebensunterhalts und Kompensation von Honorarausfällen infolge der Corona-bedingten Schließungen von Kultureinrichtungen und Veranstaltungsausfällen.

» Ausgleichsleistungen gem. § 45a Personenbeförderungsgesetz

Angesichts der Auswirkungen des Coronavirus auf die Busunternehmen wird die Abschlagszahlung für den Ausgleich nach § 45a des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) für das Jahr 2020 vorgezogen. Regelmäßig ist diese erst Mitte bzw. Ende des Jahres fällig, für dieses Jahr kann sie jedoch ab sofort formlos beantragt werden.

» Verdienstausfallentschädigung gem. § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz – Tätigkeitsverbot

Wer aufgrund eines Tätigkeitsverbotes nach dem Infektionsschutzgesetz gehindert ist, seiner Erwerbstätigkeit nachzugehen und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen eine Entschädigung.

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Erwerbstätige Sorgeberechtigte, die aufgrund einer behördlichen Kita- oder Schulschließung ihre Kinder betreuen müssen und nicht arbeiten können und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, können unter bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung erhalten.

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