Regierung von Oberfranken

Europäische territoriale Zusammenarbeit Freistaat Bayern - Tschechische Republik (INTERREG)

Mit dem ETZ-Programm Freistaat Bayern - Tschechische Republik wird die grenzübergreifende Zusammenarbeit im bayerisch - tschechischen Grenzraum gefördert.

Ziel des Förderprogramms ist die Weiterentwicklung des bayerisch - tschechischen Grenzraumes zu einem gemeinsamen, zukunftsfähigen Lebens-, Natur- und Wirtschaftsraum, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des bayerisch- tschechischen Grenzraumes sowie die nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen.

Gemeinsames Sekretariat (GS)

Gemeinsames Sekretariat im Programm der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern -Tschechische Republik zur Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie (Verwaltungsbehörde) und des Tschechischen Ministeriums für Regionalentwicklung (Nationale Behörde) bei der Programmumsetzung im gesamten bayerisch-tschechischen Grenzraum.

Ansprechpartner

Foto von Lukáš Kaňka Lukáš Kaňka
 
Tel: 0921/604-1712
Fax: 0921/604-4712
Zi.-Nr.: K 027
E-Mail: Lukáš Kaňka

Antragsbearbeitende Stelle (Förderanträge, Prüfstelle) in Oberfranken

Ziel 3 Freistaat Bayern - Tschechische Republik 2007 - 2013
(Interreg IV A)

Erfolgreicher Einplanungsabschluss des INTERREG IV A – Programms Freistaat Bayern – Tschechische Republik

Mit der letzten Sitzung des bayerisch-tschechischen Begleitausschusses in Frymburk (Südböhmen) am 11./12.11.2014 wurde für das EU-Förderprogramm 'INTERREG IV A Freistaat Bayern-Tschechische Republik' ein Mitteleinplanungsstand von fast 100 Prozent erreicht. Das Gremium genehmigte letztmalig aus dem verbleibenden Programmvolumen die Förderung von 23 neuen Projekten mit EU-Mitteln in Höhe von 3,2 Millionen Euro.
Insgesamt wurden in der Programmperiode 2007-2013 grenzübergreifende Projekte in Höhe von 115,3 Millionen Euro an EU-Mitteln eingeplant und damit die aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Bayern und der Tschechischen Republik bereitgestellten Mittel fast vollständig gebunden.

Nähere Informationen:

Ziel ETZ Freistaat Bayern - Tschechische Republik 2014-2020
(Interreg V A)

Das Kooperationsprogramm "Ziel ETZ 2014-2020" wurde am 17. Dezember 2014 offiziell durch die Europäische Kommission genehmigt.

Für die Umsetzung grenzübergreifender Projekte zwischen dem Freistaat Bayern und der Tschechischen Republik stehen in der Förderperiode 2014 bis 2020 Fördermittel in Höhe von 103,4 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Inklusive nationaler Kofinanzierung wird sich das Gesamtvolumen des Förderprogramms auf über 121 Millionen Euro belaufen.

Am 19.06.2015 gab Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer in Regensburg den offiziellen Startschuss für die neue Förderperiode.

Nähere Informationen:

Zuständig

Foto von Jochen Uebelhoer Jochen Uebelhoer

Tel.: 0921/604-1499
Fax: 0921/604-4499
Zi.-Nr.: L 002
E-Mail: Jochen Uebelhoer

Aktuelles - Freischaltung der Antragstellung

Ab sofort ist die elektronische Antragstellung im Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern - Tschechische Republik Ziel ETZ 2014-2020 möglich. Alle wichtigen Informationen rund um die Antragstellung finden Sie unter Antragstellung.

Für die Förderung von grenzüberschreitenden Kleinprojekten (bis max. 25.000 Euro Projektkosten) aus dem Ziel-ETZ-Programm sind die Euregios die zuständigen Ansprechpartner. Sie fungieren aber auch als regionale Vernetzungs- und Informationsstellen im bayerischen und tschechischen Grenzraum.

Die EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Bayern steht Antragstellern aus dem nordost-bayerischen Programmgebiet (Oberfranken, nördliche Oberpfalz) zur Verfügung:

EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Bayern e. V.
Fikentscherstraße 24
D - 95615 Marktredwitz
 
Tel.: +49/(0)9231/6692-0
Fax: +49/(0)9231/6692-29
E-mail: info@euregio-egrensis.de
www.euregio-egrensis.eu
www.euregio-egrensis.de

INTERREG Bayern-Tschechien als Vorbild für andere Bundesländer

22.02.2017
Die gute bayerisch-tschechische Zusammenarbeit beim INTERREG-Programm dient als Vorbild für andere Bundesländer. Dies war der Hintergrund für eine Informationsreise einer Delegation von Förderexperten aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg in den bayerischen Grenzraum und insbesondere zur Regierung von Oberfranken, um hier über die praktischen Erfahrungen mit dem EU-Förderprogramm zu hören und zu diskutieren. Die Vertreter/-innen des Wirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern, mit Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph an der Spitze, sowie des Europaministeriums Brandenburg wurden von Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz in Bayreuth begrüßt. Geführt wurden die Gäste von Ministerialrat Matthias Herderich vom bayerischen Wirtschaftsministerium, der in Bayern für das INTERREG-Programm insgesamt verantwortlich zeichnet.

Nach vorangegangenen Stationen in München, in Niederbayern und in der Oberpfalz berichteten an der Regierung von Oberfranken Katharina Wolf über die Arbeit des Gemeinsamen INTERREG-Sekretariats, das in Bayreuth angesiedelt ist und Jochen Uebelhoer über die Bearbeitung von Förderanträgen mit oberfränkischer Beteiligung. Harald Ehm stellte die EUREGIO EGRENSIS und ihre Rolle im INTERREG-Programm – und dabei vor allem die Kleinprojekteförderung – vor. Weiterhin mit dabei waren die Bereichsleiterin an der Regierung, Dr. Corinna Boerner, sowie Sachgebietsleiter Thomas Fischer.

Die Vertreter aus dem deutsch-polnischen Grenzraum zeigten sich beeindruckt von der dezentralen Struktur der bayerisch-tschechischen Programmabwicklung. Staatssekretär Dr. Rudolph nannte das hiesige Vorgehen sehr pragmatisch, woran man sich durchaus ein Beispiel nehmen könne.

Foto: vordere Reihe: Heidrun Piwernetz (2. v. l.), Dr. Stefan Rudolph (3. v. l.), Katharina Wolf (4. v. l.), Matthias Herderich (5. v. l.) hintere Reihe: Dr. Corinna Boerner (1. v. l.), Harald Ehm (3. v. l.), Jochen Uebelhoer (4. v. l.), Thomas Fischer (5. v. l.)
vordere Reihe: Heidrun Piwernetz (2. v. l.), Dr. Stefan Rudolph (3. v. l.), Katharina Wolf (4. v. l.), Matthias Herderich (5. v. l.) hintere Reihe: Dr. Corinna Boerner (1. v. l.), Harald Ehm (3. v. l.), Jochen Uebelhoer (4. v. l.), Thomas Fischer (5. v. l.)
Foto: W. Traßl, ROFr. © | Format 3000x2000
Förderhinweis Ziel ETZ 2014-2020