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Regierung und Kunst

Logo Regierung und KunstDer Regierungsbezirk Oberfranken verfügt über ein besonders vielfältiges und qualitätsvolles Angebot im Bereich der Bildenden Kunst. Um den künstlerischen Reichtum mit seiner breitgefächerten Künstlerschaft zu unterstützen und zu fördern, bietet die Regierung von Oberfranken im Rahmen der Reihe "Regierung & Kunst" eine Plattform für Künstler aus der Region an.

Aktuelle Ausstellung

Titel

UBI BENE IBI PATRIA

Künstlerin

Lucie Kazda

Vernissage

23. Januar 2020, 18:00 Uhr

Ort Bibliothekssaal (K 241)
Regierung von Oberfranken
Ludwigstraße 20
95444 Bayreuth
Öffnungszeiten 24.01.2020 bis 24.04.2020
montags bis freitags
von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr

 

Lucie Kazda: "Alles. Nichts. Und was dazwischen."
© Lucie Kazda: "Alles. Nichts. Und was dazwischen."

Zur Künstlerin und zur Ausstellung

Lucie Kazda wurde 1974 in Tschechien geboren, lebt aber bereits seit fast 25 Jahren in Deutschland. An der Kunsthochschule Weißensee, Berlin studierte sie von 1999 bis 2005 Textil- und Oberflächendesign. Ihre akademische Ausbildung vertiefte sie zuletzt mit einer Weiterbildung zur Kuratorin an der Berliner Universität der Künste.

Heute lebt Lucie Kazda mit ihrer Familie in Bayreuth und ist in der fränkischen Kunstszene als eine anerkannte und sehr präsente Künstlerin angekommen. Allein im Jahr 2019 bestritt sie Ausstellungen in namhaften Einrichtungen wie der Kunsthalle Schweinfurt, in Museen in Bamberg, Erlangen und Bayreuth – aber auch bei kleinen feinen Adressen wie den Schlössern in Roth oder Thurnau und weit darüber hinaus im NRW-Forum Düsseldorf.

In der nun für den Jahresanfang 2020 anstehenden Ausstellung an der Regierung von Oberfranken widmet sich Lucie Kazda unter der Überschrift Ubi bene ibi patria dem Begriff der Heimat, genauer seiner Verortung: Wo es gut ist, dort ist (meine) Heimat. Damit definiert sie vor dem Hintergrund ihres eigenen Lebensverlaufs in Tschechien und Deutschland – aber auch im Hinblick auf die öffentliche Diskussion der Migrationsbewegung – ihre ganz eigene Begriffsbestimmung. Heimat ist für sie also ein Gefühl des Individuums und seiner kulturellen und sozialen Einbindung.

Künstlerisch drückt Lucie Kazda das in abstrakten Bildern durch Öl auf Papier, Leinwand oder Pergament aus, die den Betrachter zur Versenkung und Reflexion einladen.

Bisherige Ausstellungen

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