Beglaubigung von Urkunden

Aus gegebenem Anlaß können derzeit bis auf Weiteres persönliche Vorsprachen zur Urkundenbeglaubigung nicht angeboten werden. Benutzen Sie zur Urkundenvorlage ausschließlich den Postweg.
Zur Klärung von Einzelfragen stehen wir telefonisch zur Verfügung. 

Bitte planen Sie bei der Einreichung von Anträgen eine Bearbeitungszeit von bis zu 3 Wochen ein.

Die Regierung von Oberfranken nimmt Beglaubigungen deutscher Urkunden der inneren Verwaltung zum Gebrauch im Ausland (Legalisation, Apostille) vor.

Antrag

Das Antragsformular sowie weitere Hinweise finden Sie auf der Seite Apostille und Legalisation; Beantragung der Erteilung für Urkunden von Landesbehörden oder Kommunen
Schriftrolle mit einem altmodischen Wachssiegel
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Legalisation

Deutsche öffentliche Urkunden werden im Ausland in der Regel nur anerkannt, wenn ihre Echtheit durch die zuständige Vertretung des jeweiligen Staates in der Bundesrepublik Deutschland bestätigt worden ist (Legalisation). Grundsätzlich ist vor der Legalisation eine Beglaubigung der betreffenden Dokumente durch die zuständigen deutschen Behörden notwendig. Das ist für oberfränkische Urkunden aus dem Bereich der inneren Verwaltung die Regierung von Oberfranken. Urkunden aus dem Justizbereich werden von den örtlich zuständigen Justizbehörden beglaubigt.

Apostille

Nach dem Haager Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation vom 05. Oktober 1961 tritt bei den Staaten, die das Übereinkommen unterzeichnet haben, eine vereinfachte Form der Echtheitsbescheinigung an die Stelle der Legalisation, nämlich die Apostille. Auch diese wird für oberfränkische Urkunden aus dem Bereich der inneren Verwaltung von der Regierung von Oberfranken ausgefertigt.