Ersatzneubau Ostbayernring - Verfahren Abschnitt UW Redwitz bis UW Mechlenreuth

Übersicht

Verfahren Abschnitt UW Redwitz bis UW Mechlenreuth

Ersatzneubau Ostbayernring Abschnitt Umspannwerk Redwitz a.d. Rodach bis
Umspannwerk Mechlenreuth

Vorhabensträger

TenneT TSO GmbH

Auslegende Gemeinde
(Bekanntmachung)

Auslegungszeitraum

Ende der
Einwendungsfrist

Bekanntmachung

13.11.2018 bis 12.12.2018

27.12.2018

Erörterungstermin

Bekannmachung

27.01.2020 und 28.01.2020
Der Erörterungstermin ist beendet!

Auslegende Gemeinde

2. Planänderung

Auslegungszeitraum

2. Planänderung

Ende der
Einwendungsfrist

2. Planänderung

Bekanntmachung 04.02.2021 – 03.03.2021 17.03.2021

Unterlagen

Abschnitt UW Redwitz - UW Mechlenreuth
2. Deckblatt

 

Gegenstand des Verfahrens

Die Trasse des etwa 51 km langen Planabschnitts führt durch die Gebiete des Marktes Marktzeuln, der Gemeinde Redwitz a.d.Rodach, der Stadt Burgkunstadt, der Märkte Küps und Mainleus, der Städte Kulmbach und Stadtsteinach, der Gemeinde Guttenberg, der Märkte Grafengehaig und Marktleugast, der Gemeinde Weißdorf sowie der Stadt Münchberg. Das Gebiet der Stadt Helmbrechts sowie der Gemeinde Untersteinach werden durch bauliche Maßnahmen berührt. Es sind die vier Landkreise Lichtenfels, Kronach, Kulmbach und Hof betroffen.

Karte für den Ersatzneubau Ostbayernring - Leitungsverlauf Abschnitt UW Redwitz – UW Mechlenreuth
Ersatzneubau Ostbayernring - Leitungsverlauf Abschnitt UW Redwitz – UW Mechlenreuth
Grafik: Tennet TSO GmbH - November 2016 ©

Für die Hauptleitung werden insgesamt 124 Maste neu errichtet. Die Masten werden zwischen 47 und maximal 98 m hoch sein. Dabei werden aber nur wenige hohe Maste in den seltenen Fällen der Überspannung wertvoller Waldbestände erforderlich sein.

Die Regierung als zuständige Planfeststellungsbehörde hat das Planfeststellungsverfahren formell eröffnet. Mit Einleitung des Anhörungsverfahrens mit breiter Öffentlichkeitsbeteiligung lagen die Planunterlagen in den betroffenen Kommunen zeitgleich vom 13.11.2018 bis zum 12.12.2018 aus. Bis einschließlich 27.12.2018 konnten Einwendungen erhoben werden. Parallel wurden die betroffenen Behörden zur fachlichen Stellungnahme aufgefordert. Am 27.01. und 28.01.2020 wurden die Einwendungen und Stellungnahmen mündlich bei einem Erörterungstermin in Kulmbach erörtert.

In einer 1. Planänderung wurden fehlerhafte Angaben in der Unterlage 6 betreffend die Angaben zum Waldeingriff berichtigt. Die hiervon Betroffenen wurden individuell von der Regierung angehört.

Aufgrund der im Rahmen der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung vorgetragenen Äußerungen und Stellungnahmen als auch durch technische Änderungen der Vorhabenträgerin wurden die Planunterlagen ergänzt und aktualisiert. Diese geänderten Planunterlagen wurden der Regierung von Oberfranken im 4. Quartal 2020 übergeben. Wesentliche Bestandteile der Planänderung sind:

  • Geänderte Trassenverläufe bei Schimmendorf, Neuensorg, Münchberg
  •  Mastverschiebungen
  • Zusätzliche Waldüberspannungen
  • Anpassung der Austrittsmaße an Maststandorten
  • Änderung von Masthöhen
  • Geänderte Betroffenheiten durch Verschiebung der Schutzstreifen und Anpassung der temporären Inanspruchnahmen (u.a. Provisorien, Arbeitsflächen)
  • Ergänzung und Änderung der Umweltunterlagen

Weiter Einzelheiten können der Bekanntmachung und den geänderten Planunterlagen entnommen werden.

Die Planänderung betrifft Grundstücke in den Städten Burgkunstadt, Kulmbach, Münchberg und Stadtsteinach, den Märkten Grafengehaig, Küps, Mainleus, Marktleugast und Marktzeuln sowie in den Gemeinden Guttenberg, Redwitz a. d. Rodach und Weißdorf.

Weiterer Ablauf:

Die Planänderungen müssen erneut ausgelegt werden.

Die Auslegung der Planänderungsunterlagen erfolgt an dieser Stelle in elektronischer Form durch die Veröffentlichung im Internet. Diese Veröffentlichung im Internet ersetzt gemäß § 3 Abs. 1 des Gesetzes zur Sicherstellung ordnungsgemäßer Planungs- und Genehmigungsverfahren während der COVID-19-Pandemie (Planungssicherstellungsgesetz - PlanSiG) die Auslegung der Unterlagen zur 2. Planänderung.

Als zusätzliches Informationsangebot liegen die Planänderungsunterlagen auch in den betroffenen Kommunen während der Dienststunden zur allgemeinen Einsicht aus. Die geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen der entsprechenden Behörde sind zu beachten. Gegebenenfalls bestehende Zutrittsregelungen und Terminabsprachen des jeweiligen Dienstgebäudes sind zu beachten.

Jeder, dessen Belange durch die Änderungen berührt werden, kann bis zwei Wochen (bis zum 17.03.2021) nach Ende der Veröffentlichung im Internet bzw. Auslegung bei den oben genannten Städten, Märkten und Gemeinden oder bei der Regierung von Oberfranken, Sachgebiet 22, Ludwigstraße 20, 95444 Bayreuth, Einwendungen schriftlich oder zur Niederschrift gegen den beantragten Plan erheben. Sofern eine Einwendung zur Niederschrift erhoben wird, sind die Zutrittsregelungen und Terminabsprachen des jeweiligen Dienstgebäudes sowie die geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen zu beachten. Genauere Vorgaben bezüglich der Erhebung von Einwendungen können der Bekanntmachung entnommen werden.

In den Fällen einer Planänderung kann gemäß § 43a Nr. 4 EnWG im Regelfall von der Erörterung im Rahmen eines Erörterungstermins abgesehen werden.

Über die Einwendungen und Stellungnahmen wird nach Abschluss des Anhörungsverfahrens durch die Planfeststellungsbehörde entschieden.

Weiter Einzelheiten können der Bekanntmachung entnommen werden.

Die weiteren Verfahrensbekanntmachungen und der Verfahrensstand werden an dieser Stelle fortlaufend veröffentlicht.

(Stand: 26.01.2021)

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